5 Fakten: Musikalische Früherziehung – sinnvoll oder Unsinn?

musikalische Früherziehung - Baby mit Trommel.

Heute ist die musikalische Früherziehung sogar in den Bildungsplänen der einzelnen Länder verankert und als spezieller Bildungsbereich anerkannt. Ebenso gibt es immer mehr Studien, wo Neurowissenschaftler und Psychologen die Trans Effekte von Musik für die Entwicklung aufgezeigt haben.

 

Was bringt musikalische Früherziehung?

q? encoding=UTF8&ASIN=B0944FKMR8&Format= SL250 &ID=AsinImage&MarketPlace=DE&ServiceVersion=20070822&WS=1&tag=familienpuzzleaawp 21&language=de DEir?t=familienpuzzleaawp 21&language=de DE&l=li3&o=3&a=B0944FKMR8Die musikalische Früherziehung ist heute also auch als Förderung und nicht nur als Beschäftigung für Kinder.

Sie ist genau wie das Sprechen eine Art Fertigkeit, die Kinder erlernen können. Musik ist multikulturell und verbindet verschiedene Arten von Menschen.

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Insbesondere für Neugeborene und Säuglinge beginnt die Sprache mit einer Art Musik. Sie lernen erst nach und nach die einzelnen Laute und Einheiten der Sprache.

Somit spielt Musik bereits in jungen Jahren eine besonders wichtige Rolle in der Kommunikation und Interaktion.

Musik vermittelt nicht nur Sachwissen über einzelne Töne, laute oder auch Noten, sie fördert auch das soziale und emotionale Verhalten von Kindern. Durch gemeinsames Musizieren, singen oder auch tanzen werden Kinder im Zusammenhalt der Gruppe gestärkt und fühlen sich verbunden.

Doch nicht nur die sozialen Punkte liegen beim Musizieren im Fokus, sondern auch verschiedene Wahrnehmungsleistungen des Gehirns, die somit in die Entwicklungsbereiche eingebunden werden. Betrachtet man z.B. das Musizieren mit einer Trommel, müssen Kinder erst mal in der Lage sein, motorisch ihre Hände abwechselnd auf die Trommel zuschlagen. Sie müssen die Augen mit den Händen koordinieren, um die Trommel überhaupt zu treffen und ganz nebenbei sogar noch versuchen ihre Kraft zu regulieren, damit sie die Trommel nicht kaputt schlagen. Letztendlich kontrollieren Sie Ihre sensomotorische Wahrnehmung damit.

Spielt man nun nicht alleine, sondern mit anderen Kindern zu einem bestimmten Lied, muss man auch noch den Rhythmus und das Tempo beibehalten. Hier könnte man noch weitergehen und alle Sinne mit einbringen.

Durch die musikalische Früherziehung, kann man Kinder somit in verschiedenen Entwicklungsbereichen fördern.

Musik löst insbesondere verschiedene Emotionen aus, sodass sie auch für Kinder mit Förderbedarf, die z.B. keine Kommunikationsmöglichkeit besitzen, hilfreich sein kann. Ebenso Kinder, die aus anderen Kulturen kommen oder Migrationshintergrund haben und unsere Sprache nicht sprechen, kann Musik eine gute Brücke sein um trotzdem sozial in Kontakt zu kommen.

 

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Musik hilft bei Sprachbarrieren

Wie bereits erwähnt kann man mit Hilfe von Musik auch die Sprachentwicklung der Kinder beeinflussen. Doch nicht nur Kinder, auch ältere Menschen mit Störungen des Redeflusses, können mithilfe von Musik, z.B. beim Singen, ihre Störung mindern.

Ganz oft sieht man stotternde Menschen, die störungsfrei singen können. Demnach nutzt man selbst bei therapeutischen Behandlungen die gesungene Sprache, um Menschen mit Störungen und Schädigungen zu fördern.

Natürlich kann man nicht sagen, dass man alleine nur mit Hilfe von Musik besser sprechen lernt. Dennoch ist es so, dass das Singen besonders viel Spaß macht, und insbesondere Kinder somit auch mehr Spaß am Sprechen erlangen.

Die musikalischen Aspekte dienen lediglich dazu, verschiedene Akzente, Tonhöhen Variation oder auch Rhythmen und Dehnungen zu erlernen. Da insbesondere Kinder eine große Freude an Musik und musikalische Früherziehung zeigen, merken sie z.B. gar nicht dass sie in verschiedenen Liedern ständig Wörter, Silben oder auch Textstellen wiederholen. Da sie dies mit Freude machen, nennt man es „lustbetonte Wiederholungen“.

In der Psychologie des Lernens wird dies als idealer Kompetenzerwerb benannt. Durch das Singen und auch die Bewegung, die mit dem Singen verknüpft wird, lernen die Kinder auf einfache Weise neue Wörter, Sätze oder sogar ganze Textpassagen. Die Konzentration wird gefördert, die Aufmerksamkeit steigt und die Kinder werden auf eine musikalische Art und Weise gefördert, ohne dies zu merken.

Musik ist besonders vielseitig und unterstützt Kinder dabei, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten in verschiedenen in Entwicklungsbereichen zu erweitern. Musik ist breit gefächert und beinhaltet das Musizieren mit Instrumenten, das Musizieren mit dem eigenen Körper oder auch das Singen und reimen.

Mit Hilfe von Musik oder auch Musikinstrumenten können Kinder in Kommunikation treten, Dialoge führen oder auch verschiedene Impulse erhalten. Beim Musizieren lernt man das direkt zuzuhören, abzuwarten und natürlich zielgerichtet bestimmte Geräusche oder auch Worte einzusetzen.

 

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Mein Fazit zur musikalischen Früherziehung

Musik gehört zu unserem Leben einfach dazu! Ganz gleich ob man jetzt sagt, dass Kinder zum Spaß musizieren oder um etwas zu lernen: Musik ist wichtig, um die einzelnen Entwicklungsbereiche der Kinder anzusprechen.

Musik muss nicht immer eine heilende oder fördernde Wirkung haben. Letztendlich ist es jedoch so, dass jeder weiß, dass auch das Lieblingslied die schlechteste Laune wieder vertreiben kann. Vielleicht ist es deswegen auch gar nicht so abwegig zu sagen, dass Kinder unbedingt eine musikalische Früherziehung genießen sollten, um bereits früh mit ihren eigenen Emotionen und Gefühlen in Kontakt zu treten.

Oftmals hört man, dass Eltern z.B. sagen, dass sie völlig unmusikalisch sind. Das ist jedoch nicht richtig, da jedes Elternteil mindestens einmal in seinem Leben schon ein Schlaflied gesungen hat oder ein Kniereiter mit dem Kind gespielt hat, was ebenfalls zur musikalischen Früherziehung gehört.

Musik ist etwas ganz Besonderes und sollte somit auch im Leben eines jeden Kindes verankert sein. Dies bedeutet nicht, dass das Kind von einer Musikschule zur anderen gejagt werden sollte! Manchmal reicht es einfach gemeinsam ein Gutenachtlied zu singen oder vielleicht im Märchenbuch das Lied von Hänsel und Gretel oder auch dem Kuckuck und dem Esel gemeinsam zu singen.

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