Wann ein Nasenspray bei Babys eingesetzt werden darf

Zuletzt aktualisiert am 16. Juni 2021

Eine verstopfte Nase ist ein sicheres Indiz dafür, dass ein Baby Schnupfen hat. Dieser gehört zu den lästigen Beschwerden bei Kleinkindern, weil sich wegen der geschwollenen Schleimhäute die Atemwege rasch verengen.

Ist dein Baby krank?

Liegen bei einem Baby Erkrankungen der Luftwege vor, sollten im Schlafzimmer Temperaturen von 16 bis 18 Grad herrschen. Kleinkinder können schlecht von Nasen- auf Mundatmung umstellen, sie werden durch Schnupfen beim Trinken und beim Schlafen behindert.

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Mit einem Baby, das erst einige Monate alt ist, sollten die Eltern zum Arzt gehen, falls das Kind fiebert. Der Mediziner stellt fest, ob es sich um einen harmlosen Infekt handelt oder ob das Kind mit Medikamenten behandelt werden muss.

Das Baby benötigt zudem besonders viel Flüssigkeit, damit die angegriffenen Schleimhäute nicht austrocknen. Mit dem Schleim werden Krankheitserreger aus dem Körper des Babys ausgeschieden. Falls das Kleinkind noch gestillt wird, empfiehlt es sich, es öfter anzulegen als gewöhnlich. Einem Flaschenkind sollte abgekochtes Wasser oder Kräutertee zugeführt werden.

 

Wie sollte die Raumluft beschaffen sein?

Auf warme oder trockene Luft reagieren die bereits gereizten Schleimhäute besonders empfindlich. Wenn die Räume häufig gelüftet werden, steigt die Luftfeuchtigkeit und trägt zur Linderung des Schnupfens bei. Das verschnupfte Kind sollte oft an die frische Luft gebracht werden, nur nicht bei Temperaturen von unter 10 Grad minus oder bei starker Hitze. Die Raumtemperatur sollte nachts nicht über 18 Grad liegen. Wenn alle diese Maßnahmen nicht ausreichen, verschreibt der Kinderarzt möglicherweise ein kindgerechtes Mittel – z. B. Tropfen oder Spray für die Nase.

 

Nasen-Spray für Babys

Es sollten ausschließlich Medikamente zum Einsatz kommen, die speziell für Babys hergestellt werden. Tropfen oder Spray helfen beim Abschwellen der Nasenschleimhaut und dürfen nur kurzfristig angewendet werden. Manchmal erfüllen fertige Meersalz- oder Kochsalzlösungen aus der Apotheke denselben Zweck. Abhilfe kann ebenfalls ein Nasensauger schaffen.

Kurzfristig kann ein Baby-Nasenspray dem Kind das Atmen erleichtern. Vor allem nachts wird damit der Schlaf des Babys und auch der Mutter zumindest zeitweise sichergestellt. Ob aufgrund von Schnupfen oder als Folge des Zahnens – ein Nasenspray kann bei einer verstopften Nase helfen.

Auch auf Langstreckenflügen oder in Räumen mit extrem trockener Luft können Babys Atembeschwerden bekommen, weil sie nicht durch die Nase atmen können. Wenn Sekrete die ungehinderte Atmung verhindern, kann ein Baby im schlimmsten Fall Atemnot bekommen. Dank eines Nasensprays fließen die Sekrete ab, und somit kann eine Infektion der Schleimhäute vermieden werden, die auch auf das Mittelohr oder die Nasennebenhöhlen übergreifen könnte.

Ein für Babys geeignetes Nasenspray mit einer isotonischen Natriumchlorid-Lösung hilft bei der Reinigung der Nasenhöhlen und bei der Befeuchtung der ausgetrockneten Schleimhäute. Es gibt auch Sprays, die keine abschwellenden Mittel enthalten. Ein Medikament wie beispielsweise Otrisal wird in einer Packungsgröße von 15 ml ausschließlich in Apotheken verkauft und ist nach Angaben des Herstellers auch in der Stillzeit unbedenklich. Um eine Verbesserung der kindlichen Atemfunktion zu erzielen, wird täglich drei- bis viermal die empfohlene Menge in beide Nasenlöcher gesprüht.

Eltern sollten darauf achten, dass einige Hersteller Nasentropfen und -sprays anbieten, die von Konservierungsstoffen frei sind. Solche Mittel sind für Babys besonders verträglich und schonend in ihrer Wirkung.

 

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