Tipps für den Garten: Wunderbare Erdbeerzeit

Zuletzt aktualisiert am 22. März 2021

Jede Saison im Frühsommer beginnt für Leckermäuler eine die schönste Zeit des Jahres. Die Felder haben geöffnet und die harten Eigenbemühungen tragen wieder Früchte. Doch auch hier gilt die Redewendung: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Was Sie beim Anbau von Erdbeeren beachten sollten und welche Sorten sich besonders eignen, erfahren Sie in diesem Artikel.

 

Was Sie als Hobbygärtner über die Erdbeerpflanze wissen sollten

Erdbeeren sind eigentlich Waldpflanzen und gedeihen sogar auf schattigen Böden, die meisten Früchte bekommen Sie natürlich trotzdem in sonniger Lage. Das A und O ist der richtige Boden, Erdbeeren mögen humusreiche Böden, die Wildform gedeiht in fast reiner Lauberde und eine ausreichende Düngung ist sehr wichtig. Am besten eignet sich in diesem Fall Naturdünger in Form von Guano und oder Komposterde. Ein leichter und lockerer Boden, eignet sich für den Anbau von Erdbeeren besser als reiner Tonboden. Trotzdem, so anspruchsvoll ist die Erdbeerpflanze nicht.

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Kleiner Tipp: Wechseln Sie alle drei Jahre den Acker und sorgen Sie regelmäßig für frischen Mutterboden.

Erdbeerpflanzen können Sie im Fachmarkt kaufen oder selber im Frühbeet anziehen. Die verschiedenen Erdbeersorten unterscheiden sich im Aroma, Ertrag und Größe. Bei den kleinsten angefangen, haben Sie die Qual der Wahl.

 

Sorten der Erdbeerpflanzen

Damit Sie nicht vom Sortiment erschlagen werden, hier die bekanntesten Sorten im Überblick:

Senga Sengana: Die wahrscheinlich bekannteste Sorte und üppig im Ertrag. Die Senga Sengana ist ein echter Massenträger und liefert dunkelrote Riesenfrüchte bei mittlerer Erntezeit. Ob von der Hand in den Mund oder als Tiefkühlkost bestens geeignet und eine Top-Empfehlung auch für Hobbygärtner.

Julietta: Eine gute Wahl für Liebhaber von Konfitüre und Saft. Diese Erdbeersorte gedeiht etwas später als die anderen und verträgt nicht so gut Stickstoffdünger.

Primera: Diese Sorte Erdbeerpflanze eignet sich für nahezu jeden Verwendungszweck und gedeiht bereits sehr früh. Primera hat eine sehr gute Krankheitsresistenz und wächst auF fast allen Böden, damit ist sie sicher eine Empfehlung wert.

Laroma: Eine sehr späte Erdbeersorte mit tief roten und besonders aromatischen Früchten. Diese Sorte benötigt im Vergleich zu den anderen sehr viel Stickstoffdünger.

Junita: Die Besonderheit bei dieser Sorte ist eine enorme Widerstandskraft. Junita ist resistent gegen Mehltau, Weißflecken und wenig anfällig für Furchfäule. Starker Wuchs und kräftiges Laub wird ebenso garantiert, wie vielseitige Verwendungsmöglichkeiten.

Cosima: Eine ganz neue Erdbeer-Pracht aus Deutsch Evern. Die Früchte der Cosima sind kegelförmig und in die Länge gezogen. Das Aroma ist besonders lieblich und fein, genau richtig für große und kleine Leckermäuler bei später Erntezeit.

 

Welche Erdbeeren sind die Leckersten? Kaufen oder im Beet selbst anziehen? Schreibe es gern in die Kommentare!

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