Wie lange sollte man Räume lüften?

Wie lange sollte man Räume lüften?
Wie lange sollte man Räume lüften? Gefühlt gibt es genau so viele Antworten, wie man Leute fragt.

Wie lange sollte man Räume lüften? Gefühlt gibt es genau so viele Antworten, wie man Leute fragt.

Wie lange sollte man Räume lüften? Auf diese Frage gibt es verschieden Empfehlungen. Die einen raten eine Lüftungszeit von je 5 bis 10 Minuten. Andere finden dies eher unrealistisch.

Immerhin kommt es unter anderen darauf an, wie stark die Luft verunreinigt ist. Spätestens ab 60 % relativer Raumfeuchtigkeit sollte es zu einem Lüften kommen. Natürlich darf auch schon ehr gelüftet werden. Auf alle Fälle hängt die Dauer außerdem von dem Feuchteaustausch mit der äußeren Luft ab.

 

Räume 5 Minuten am Tag lüften

Die Luftverschmutzung in Innenräumen im Winter ist ein Problem für die Gesundheit, weshalb es notwendig ist, die Wohnung jeden Tag zu lüften. Um die Luft in deiner Wohnung (vor allem im Winter) zu erneuern und eine gesündere Luft zu atmen, ist es wichtig, die Fenster 5 bis 10 Minuten am Tag weit zu öffnen, wenn die Außenluft am wenigsten verschmutzt ist. Dadurch wird die Luft im Haus ausgetauscht, ohne dass die Wände auskühlen.

 

Die Luftverschmutzung in Innenräumen macht auch vor dem Winter nicht halt!

Man ist versucht, die Fenster geschlossen zu halten, um die Wärme zu bewahren, egal zu welcher Jahreszeit. Dies ist jedoch ein weit verbreitetes Missverständnis. Es ist tatsächlich ratsam, die Fenster jeden Tag ein paar Minuten weit zu öffnen, nicht nur aus gesundheitlichen Gründen, sondern auch, um Energie zu sparen.

 

Warum muss man im Winter lüften?

Nicht zu lüften bedeutet, mehr zu verbrauchen. Wegen der Luftverschmutzung im Haushalt ist es unerlässlich, die Fenster zum täglichen Lüften weit zu öffnen. Die Luft in Innenräumen ist 5- bis 7-mal stärker verschmutzt als die Außenluft, im Gegensatz zu dem, was wir uns vorstellen. Auch wenn Luftreiniger und Pflanzen dazu beitragen, die Luft zu reinigen, ist es immer noch am einfachsten, die Fenster zu öffnen!

Neben der Atmung der Hausbewohner wird auch im Alltag viel Wasserdampf produziert (Duschen, Waschen, Kochen…). Die Luftfeuchtigkeit steigt daher leicht an, besonders im Winter. Feuchte Luft verbraucht mehr Energie zum Aufheizen als trockene Luft. Paradoxerweise muss eine Wohnung, die regelmäßig gelüftet wird, also weniger geheizt werden!

 

5 - 10 Minuten am Tag lüften ist ideal. Auch im Winter.

5 – 10 Minuten am Tag lüften ist ideal. Auch im Winter.

 

Wie geht man am besten vor?

Öffne einfach die Fenster für 5 bis 10 Minuten am Tag, z. B. morgens direkt nach dem Aufstehen. Dadurch wird die Luft in den Räumen vollständig ausgetauscht und die Wände haben keine Zeit, sich abzukühlen. Die frische Luft, die gerade hereinkommt, wird schnell wieder erwärmt. Wenn du jedoch im Winter dein Fenster für längere Zeit gekippt hast, wird die Luft nicht ausreichend ausgetauscht und die Wände werden dauerhaft abgekühlt. Dadurch kannst du bis zu 16 % mehr Heizenergie verbrauchen.

 

Wie bestimmt man die Luftfeuchtigkeit im Raum?

Nun ist es angebracht, mit einem Feuchtemesser* die Feuchtewerte zu nehmen. Sobald das Messgerät lediglich im einstelligen Wertebereich langsam Veränderungen anzeigt, ist das Lüften ausreichend.

Selbstverständlich ist nicht in jedem Haushalt ein Feuchtemesser vorhanden. Dies soll kein Problem sein.

Es gibt noch einen anderen Trick, um herauszufinden, wie lange die Räume zu lüften sind: Gleich nachdem ein Fenster geöffnet wird, beschlägt die äußere Glasscheibe. Ist der Beschlag abgetrocknet, kann das Fenster geschlossen werden.

Die Räume sind ebenso gut gelüftet.

 

Bestimmte Tageszeiten sind ungünstig für die Luftqualität, vor allem in Städten:

Im Winter solltest du es vermeiden, deine Fenster zwischen 14 und 18 Uhr zu öffnen. Lüfte deine Wohnung morgens zwischen 8:00 und 11:00 Uhr oder abends zwischen 22:00 und 24:00 Uhr. Im Sommer solltest du deine Fenster nicht zwischen 11:00 und 17:00 Uhr öffnen. Am besten lüftest du deine Wohnung zwischen 21 und 10 Uhr, wenn die Luft am kühlsten ist.

Aber Vorsicht: Man lüftet nicht beliebig. Bevor du überhaupt öffnest, solltest du die Heizung ganz ausschalten, um nicht unnötig Energie zu verschwenden.

Und schließlich: Wenn du im Winter nicht lüftest, nur weil es kalt ist, wirst du schnell mehr Energie verbrauchen und damit mehr CO2 ausstoßen. Diese Angewohnheit, deine Wohnung zu lüften, kann deine Heizkosten senken.

Fünf Minuten am Tag lüften: Kleine Gesten können große Einsparungen bewirken und sind gut für dein CO2-Konto!

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