3 Tipps, wie du dein Kind dazu bringst, zu Hause Karate zu trainieren

Ich stand vor diesem Problem: In der 3. Klasse durfte mein Sohn endlich in den Karateunterricht. In der 1. und 2. Klasse hatte er Musikunterricht, aber das war ihm zu langweilig. Jetzt sollte es also Karate sein. Und obendrauf gab es auch noch Hausaufgaben! Er sollte verschiedene Übungen zuhause ausprobieren und nachmachen. Aber natürlich hat der junge Mann nachmittags Besseres zu tun, als seine Übungen durchzugehen. Also musste ich mir einen Plan machen, wie ich ihn zum üben bringen konnte. Anbei nun meine Erfahrungen.

Warum Karate üben?

Dein Kind hat sich also für den Kampfsport angemeldet. Herzlichen Glückwunsch zu diesem positiven Schritt für sein Wachstum und seine Entwicklung. Du hast jedoch festgestellt, dass das Karate-Training nicht so einfach ist, wie es aussieht, und du möchtest dein Kind dazu bringen, zu Hause genauso zu üben wie im Unterricht. Wie kannst du das tun, ohne dich und dein Kind zu überfordern?

Schließlich arbeitest du den ganzen Tag hart und zahlst wahrscheinlich gutes Geld für den Kampfsportunterricht, also willst du natürlich, dass dein Kind erfolgreich ist. Hier sind drei einfache Tipps, wie du dein Kind dazu bringen kannst, zu Hause zu üben.

Richte einen bestimmten Bereich zum Üben ein

Je nachdem, wie groß dein Haus oder deine Wohnung ist, solltest du einen Raum schaffen, der groß genug ist, um zu üben. Wenn du keinen Platz zum Üben hast, hast du absolut keine Chance auf Erfolg. Die gute Nachricht ist, dass ein Übungsplatz für Karate nicht groß sein muss. Eine Fläche von 2 mal 2 Metern reicht völlig aus und du kannst sogar mit weniger auskommen, wenn du bei deinen Übungen kreativ bist.

Vereinbare eine feste Trainingszeit pro Tag

Um die gesteckten Ziele erfolgreich zu verfolgen, musst du deinem Kind konsequent helfen, eine Zeit zum Üben oder Lernen zu vereinbaren. Wenn du das tust, gibst du ihm jede Chance auf Erfolg. Wenn du einen Trainingsplan für dein Kind aufstellst, solltest du jeden Tag eine feste Trainingszeit festlegen, die nicht mit den Hausaufgaben oder dem Abendessen kollidiert.

Ein weiterer wichtiger Punkt, den du beachten solltest, ist die Länge der Übungsstunde. Wenn du dein Kind jeden Abend eine Stunde lang üben lässt, wird es mit Sicherheit ausbrennen. Ich würde empfehlen, jeden Tag nicht länger als 20 Minuten zu üben. In 20 Minuten kann man viel erreichen und mit einem gut strukturierten Trainingsprogramm sind die Fortschritte deines Kindes praktisch garantiert.

Belohne dein Kind, wenn es seinen Teil der Abmachung einhält

Positives Lob und Ermutigung tragen viel zur Motivation deines Kindes bei, denn es möchte dir wirklich gefallen. Ein paar greifbare Belohnungen können aber auch nicht schaden. Diese Belohnungen können so einfach sein wie die Möglichkeit, die Lieblingssendung im Fernsehen zu sehen, das Lieblingsvideospiel zu spielen oder am Wochenende von der Hausarbeit befreit zu werden, wenn das Kind eine ganze Woche lang selbst gelernt hat. Wenn du dich wirklich großzügig fühlst, kann ein neues Buch oder Spielzeug als Preis die Motivation noch steigern.

Du kennst dein Kind am besten und weißt, was es am meisten motiviert. Wenn du ein Belohnungssystem in das Trainingsprogramm einbauen kannst, steigen die Chancen auf langfristigen Erfolg erheblich.

Mit diesen drei einfachen Tipps, wie du dein Kind zum Üben zu Hause motivieren kannst, solltest du die Grundlage für ein effektives Selbstlernprogramm geschaffen haben. .

Viel Glück und beste Wünsche auf deinem Weg im Karate.

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