Warum ich mein Baby liebend gerne an der Brust stille

Flasche oder Stillen? Auf den Versuch kommt es an!

Für mich war von Beginn an klar, dass ich alle meine Kinder stillen möchte. Während das bei meinem ersten Kind echt Schwierigkeiten machte, war es beim zweiten Kind absolut kein Problem.

Heute möchte ich euch in diesem Beitrag etwas mehr dazu erzählen, warum ich mein Baby liebend gerne an die Brust lege und Stille.

Ich muss gestehen, dass ich mich bei unserer Tochter und unserem ersten Kind sehr unter Druck gesetzt habe, damit es auch wirklich mit dem Stillen funktioniert. Leider war genau dies das Problem. Es funktionierte nämlich gar nicht!

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Bei meinem zweiten Kind klappte es dann einfach so ohne große Schwierigkeiten, weil ich vermutlich gelassener und entspannter an das Thema heran gegangen bin. Ich habe mich nicht verrückt gemacht und einfach nur auf mich, meine Fähigkeiten und natürlich meinen Körper vertraut.

Dennoch muss ich auch sagen, dass die Flaschennahrung mein Kind auch gesund groß werden ließ. Hier sollte sich jede Mutter mal vor Augen führen, dass man sich nicht selbst unter Druck setzt und nicht stressen sollte.

 

Stillen ist etwas Schönes

Ich finde, das Stillen etwas besonderes Schönes ist. Ebenso bin ich besonders froh darüber, dass ich meinen Sohn nun seit mittlerweile sechs Monaten ohne große Schwierigkeiten stillen kann.

Einmal hatte ich Milchstau und musste mich somit einige Tage lang umgewöhnen, was mich etwas aus dem Konzept gebracht hat. Ich war echt froh, als es dann wieder ganz normal weiter ging. Meiner Meinung nach, bringt das Stillen viele Vorteile mit sich.

Es hört sich komisch an, aber ich brauche mir niemals Sorgen zu machen, etwas zu vergessen! Meine Brust zum Stillen habe ich immer bei mir und kann sie somit auch jederzeit und überall einsetzen. Ich brauche keine riesige Wickeltasche, da ich kein Milchpulver, heißes Wasser und Flaschen mitnehmen muss.

Selbst Windeln muss ich nicht unbedingt dabeihaben, dass mittlerweile überall Möglichkeiten gibt in der Stadt die Kinder zu wickeln. Und selbst wenn ich eine Tasche mitnehme, ist diese nicht so schwer, als wenn man alles darin zur Nahrung Vorbereitung mitnehmen müsste.

Da ich bereits zwei Kinder habe, müsste ich so viel Wechselwäsche, Snacks und Windeln einpacken, dass ich kaum noch laufen konnte. Die Milch ist immer perfekt temperiert und natürlich muss ich gestehen, dass Stillen viel günstiger ist, als die Kinder mit Milchpulver und der Flasche groß zu ziehen.

 

Die Bindung zum Kind wird stärker

Doch nicht nur der Kostenfaktor ist ein wichtiger Punkt, der definitiv für das Stillen spricht, sondern insbesondere die Bindung und Beziehung, die man währenddessen zum Kind aufbaut. Ich genieße diese Zeit so sehr! Mein Kind liegt nah bei mir, wir können kuscheln und gleichzeitig kann ich ihm Nahrung zuführen. Auch mein kleiner genießt es so sehr, fühlt sich geborgen und man spürt die enge Bindung zwischen uns.

Ich möchte jedoch auch betonen, dass ich eine sehr enge Beziehung zu meiner ersten Tochter habe. Denn auch wenn das Stillen so besonders schön ist und ich die gemeinsame Zeit mit meinem kleinen Sohn sehr genieße, muss ich gestehen, dass meine Tochter und ich durch andere Dinge eine sehr enge Bindung haben. Denn auch das Füttern mit der Flasche erfordert, das Kind ganz nah an sich liegen zu haben, es anzusehen und mit ihm zu sprechen.

Dennoch merkt man auch, dass mein kleiner Sohn sehr auf mich fixiert ist. Abends muss ich ihn natürlich ins Bett bringen und Papa kann es nicht einfach mal spontan übernehmen. Ich denke das dies am Stillen liegt, da er genau weiß, dass ich das Essen an mir trage und er es im Prinzip sofort abrufen kann.

 

Solltet ihr also die Qual der Wahl haben und nicht wissen, ob ihr lieber stillen möchtet oder das Kind mit der Flasche großzieht, dann bin ich auf jeden Fall dafür, dass einmal mit dem Stillen zu versuchen!

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