10 Tipps, wie du die Wehentätigkeit ankurbeln kannst

Zuletzt aktualisiert am 3. Dezember 2020

Wehen fördern und auslösen – Manchmal möchte dass Baby noch im Bauch bleiben, auch wenn seine Zeit gekommen ist und der errechnete Geburtstermin passiert wurde. Du kannst es nicht erwarten, dein Baby endlich in die Arme zu schließen. Hier findest du ein paar Tipps, wie du nachhelfen kannst. Doch bevor du dich in diese Tipps vertiefst, solltest du folgendes beachten:

– Dein Baby muss bereit sein, dass Licht der Welt zu erblicken.

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– Du musst dich bereit fühlen, dass die Geburt nun losgehen kann.

– Du musst mindestens 40 Wochen schwanger sein.

– Halte Rücksprache mit deinem Arzt oder deiner Hebamme und gehe sicher, dass es dem Baby gut geht und es für euch beide schon losgehen kann.

 

! Dein Baby sollte solange im Bauch bleiben, wie es wirklich braucht, den jeder Tag zählt hier. Daher solltest du keine Wehentätigkeit fördern, wenn du den errechneten Geburtstermin noch nicht erreicht hast. !

 

Wehen fördern & auslösen: Unsere 10 erprobten Tipps

1.) Bauchmassagen

Erst einmal kannst du dich entscheiden, welches Öl du für die Massage nimmst. Ingwer-, Nelken- und Zimtöl wirken wehenfördernd.  Du kannst dich aber auch für eine Mischung aus Zimtöl und Mandelöl entscheiden. Natürlich kannst du die Massage auch ganz ohne Öl machen.

Dann kann die Massage beginnen. Dafür musst du es dir erstmal auf der Seite liegend bequem machen.  Alternativ kannst dich auch mit dem Rücken an dein Sofa anlehnen. Anschließend ziehst du deine Beine ein und beginnst deinen Bauch mit kreisenden Bewegungen zu massieren. Diesen Part kann auch dein Partner übernehmen. Oft reicht eine Bauchmassage aus, damit die Wehen beginnen.

 

2.) Kuscheln

Kuscheln oder Geschlechtsverkehr kann wahre Wunder bewirken und das hat gleich mehrere Ursachen. Zum einen wirkt der weiblichen Orgasmus stimulierend und Oxytocin wird ausgeschüttet –  ein Hormon, das die Wehen fördert. Zum anderen enthält die männlichen Samenflüssigkeit Prostaglandine, die dafür sorgen, dass der Gebärmutterhals weicher wird und der Muttermund sich öffnet. Im Übrigen wird der Wirkstoff Prostaglandine auch im Krankenhaus zur Geburtseinleitung verwendet.

Vor allem wenn du schon leichte Wehen hast, kann Geschlechtsverkehr sehr wirkungsvoll sein . Allerdings solltest du aufpassen: wenn du schon einen Blasensprung hattest, dann ist dieses Mittel nämlich untersagt, weil Bakterien ins Fruchtwasser gelangen und deinem Baby schaden können.

 

3.) Entspannung und Wärme

Ein warmes Bad mit Ingwer- oder Zimtzusatz, kann die Wehentätigkeit vorantreiben. Achte aber darauf, dass das Wasser nicht zu heiß oder zu kalt ist. Außerdem solltest du das nur unter Beobachtung machen. Dein Körper könnte mit einem Wehensturm reagieren, der zwar nicht effektiv, aber dennoch schmerzhaft wäre oder dir  könnte schwindelig werden. Du siehst also, dass ein warmes Bad gleich auf doppelte Art und Weise wirkt: durch Wärme und durch Entspannung.

 

4.) Scharfes Essen

Ein scharfes Essen kann auch wehenfördernd wirken! Hast du das gewusst? Dabei wird nämlich die Darmtätigkeit angeregt und da der Darm ganz nah an der Gebärmutter liegt, kann sein gutes Arbeiten auch Wehen auslösen. Am besten genießt du das scharfe Essen beim Inder oder Chinesen, denn wer weiß, wann du das nächste mal in den Genuss kommst, ein Restaurant zu besuchen?

 

5.) Kräutertee

Hier gibt es zwei Varianten. Entweder du machst dir einen etwas scharfen Tee aus Ingwerknollen, Gewürznelken und Zimt und eventuell noch etwas Honig für den Geschmack. Dann drehst eine Runde um das Haus. Oder du entscheidest dich für einen Tee aus Himbeer- oder Brombeerblättern, um den Muttermund weicher zu machen. Übrigens: Das Fördern der Wehen mit bestimmten Kräutertees wurde schon vor einigen hundert Jahren entdeckt.

Titelbild - Werdende Mama am Kinderbett. Wann ist es endlich soweit? Das Warten kann an den Nerven zehren. Mit unseren 10 Tipps kannst du die Wehen fördern & anregen.
Wann ist es endlich soweit? Das Warten kann an den Nerven zehren. Mit unseren 10 Tipps kannst du die Wehen fördern & anregen.

6.) Bewegung

Hier musst du aufpassen, dass du dich genug bewegst, damit die Wehen gefördert werden, doch auch nicht so viel, dass dir die Kraft für die Geburt fehlt. Oft wird das Spazieren gehen oder das berühmte Treppensteigen empfohlen. Auf dieses Mittel kannst du vor allem dann zurückgreifen, wenn deine Wehen schon langsam anfangen.

 

7.) Nelkenöl auf dem Tampon

Hierfür nimmst du 50 Tropfen Nelkenöl und 30 ml Mandelöl ( alternativ: Sonnenblumenöl) und vermischt das Ganze. Davon gibst du dann 5-6 Tropfen auf deinen Tampon und führst ihn ein. Diese Variante ist nicht ungefährlich, deswegen solltest du folgendes beachten:

–  Niemals alleine auf diese Art und Weise die Wehen fördern!

– Besprich diesen Prozess und auch die Dosierung mit deiner Hebamme. Auch während der Durchführung solltest du mit deiner Hebamme in Kontakt bleiben!

– Solltest du beim Einführen des Tampons Brennen fühlen, breche den Prozess sofort ab!

– Vergewissere dich, dass du keine Allergie auf Nelkenöl hast. Dafür machst du ein paar Tropfen auf deine Hand und beobachtest die Reaktion der Haut.

 

8.) Akupunktur

Die Akupunktur ist ein längerer Prozess, der einige Termine beinhaltet. Dieser wird von einigen Hebammen empfohlen, da durch die Nadeln bestimmte Punkte angeregt werden, die auf die Gebärmutter einwirken und sich den Geburtsverlauf beeinflussen können.

 

9.) Wehencocktail

Der Wehencocktail ist wohl das bekannteste, aber nicht ungefährlichste Mittel, um Wehen auszulösen. Dieses, mit Rizinusöl zubereitete Getränk, sorgt dafür, dass der Darm ordentlich anfängt zu arbeiten und somit die Wehen in Gang gesetzt werden. Dieser sollte aber nur mit Absprache und unter Überwachung einer Hebamme eingenommen werden, da es zu bestimmten Nebenwirkungen, wie zum Beispiel unkontrollierbare Dauerkontraktionen, führen kann. Außerdem wird dadurch der Körper geschwächt, sodass vor der Einnahme des Wehencocktails die Hebamme genau abwägen soll, ob du der Nutzten die Nebenwirkungen überwiegt.

 

10.) Brustwarzenmassage

Hierbei musst du entspannen und die Brustwarzen in regelmäßigen Abständen massieren. Das heißt also: 60 Sekunden Massage, 60 Sekunden Pause, 60 Sekunden Massage, usw. Durch diesen Prozess werden die Brustwarzen stimuliert, was dazu führt, dass der Körper das Hormon Oxytocin ausschüttet ( was auch beim Orgasmus der Fall ist).

 

10 Tipps, um Wehen zu fördern & auszulösen: Zu guter Letzt

Lass dich nicht von diesen wehenfördernden Mittel stressen und übernimm dich nicht, indem du alles versuchst. Natürlich ist es okay, die Brustwarzenmassage mit Geschlechtsverkehr zu verbinden. Bei den anderen Methoden solltest du aber vorsichtig sein. So darfst du zum Beispiel das Tampon mit Nelkenöl und scharfem Essen nicht gleichzeitig ausprobieren. Vielleicht braucht dein Baby einfach noch bisschen Zeit bei dir im Bauch?

Teile uns in einem Kommentar mit, ob du eine wehenfördernde Methode gefunden hast, die du auf jeden Fall oder auf keinen Fall in Betracht ziehen würdest.

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1 Gedanke zu „10 Tipps, wie du die Wehentätigkeit ankurbeln kannst“

  1. Leider hat bei mir gar nichts geholfen, sodass die Wehen eingeleitet wurden. Es endete im Notkaiserschnitt. Aber wir haben es beide gut überstanden.

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Es tut mir sehr leid!

Leider war ein anderer schneller und der Gutschein für heute wurde bereits verlost 🙁

Versuche es morgen doch noch einmal.

Viel Glück beim nächsten Mal!

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