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Covid-19: Mund-Schutz-Masken sinnvoll oder wird die Schutzwirkung überschätzt?

Corona-Virus: Mund-Schutz-Masken sinnvoll?

Die Maskenpflicht, die für eine verlangsamte Ausbreitung des Coronavirus sorgen soll, gilt in ganz Deutschland. Demnach sollen alle beim Einkaufen oder in Bussen und Bahnen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Das soll aber gesundheitsschädlich sein. Manche Mediziner zweifeln, ob eine Maskenpflicht tatsächlich nutzt. Für manche Menschen kann das Tragen solcher Masken aber zur Gefahr werden.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit soll vor allem andere vor einer Ansteckung mit Corona-Viren schützen. Doch es gibt Personen, die eine solche Maske besser nicht tragen sollten. Das kann zum Beispiel für Menschen mit Angina pectoris oder mit einer chronisch-obstuktiven Lungenerkrankung (COPD) gelten, sagte Edwin Bölke, Geschäftsführender Oberarzt an der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Düsseldorf, gegenüber dem Ärzteblatt. Auch bei Menschen mit eingeschränkter Lungenfunktion sei das Tragen einer Maske unter Umständen nicht sinnvoll. Kohlendioxid kann sich im Blut an anreichern. In den Masken, die wir tragen, soll sich zu viel Kohlendioxid sammeln, was gesundheitsschädlich sein soll.

Bei starker körperlicher Anstrengung besteht bei diesen Menschen die Gefahr einer Hyperkapnie, also eines erhöhten Anteils an Kohlendioxid (CO2) im Blut. Das CO2 kann aufgrund des erhöhten Luftwiderstands in der Maske nicht richtig abgeatmet werden. In der Folge sinkt der pH-Wert im Blut, das Blut übersäuert. Erste Symptome einer Hyperkapnie sind Kopfschmerzen, Schwindel, Hautrötungen, Muskelzucken oder Herzstolpern. Im fortgeschrittenen Stadium können Panik, Krampfanfälle und Bewusstseinsstörungen auftreten.

Seit dem 27.4.2020 muss in Bayern beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln verpflichtend ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die weitere Ausbreitung des Coronavirus soll damit verhindert werden, bei Verstößen drohen Strafen bis zu 5.000 Euro. Doch im Internet kursiert nun eine Warnung, die das Maske-Tragen als gefährlich einstuft.
Auch alle Bundesländer haben eine Maskenpflicht beschlossen – die Debatte über den Sinn der Maßnahme ist damit aber nicht vorbei. Ärzte kritisieren die Vorschrift und warnen vor trügerischer und geringerer Sicherheit.

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Willkür bei Lockerung der Maßnahmen und bei Maskenpflicht.

Auch Rechtsanwalt Dr. Roman Schiessler sieht in der Verpflichtung des Tragens von Schutzmasken einen weiteren Grundrechtsverstoß. Er hat letzte Woche im Auftrag eines zivilgesellschaftlich engagierten Bürgers eine Verfassungsklage gegen die Einschränkung der bürgerlichen Grundrechte im Zuge der Krise eingebracht. Damit löste er in Österreich eine Reflexion über die Grund und Verfassungsmäßigkeit des COVID-19 Maßnahmenpaketes aus.

Schiessler kritisiert auch die völlig willkürliche Bevorzugung einzelner Sparten, was die Wiederinbetriebnahmen des wirtschaftlich – und gesellschaftlichen Lebens betrifft. „Ohne jede Logik und Evidenz dürfen die einen öffnen, die anderen nicht“, so Schiessler. Das sei nicht nur wettbewerbsverzehrend – es widerspreche auch dem Gleichheitsgrundsatz. Nach der Judikatur des Verfassungsgerichtshofes bindet der Gleichheitsgrundsatz also auch den Gesetzgeber. Die vom Verfassungsgerichtshof dazu entwickelte Prüfungsformel stellt darauf ab, dass der Gleichheitsgrundsatz nur ’sachlich gerechtfertigte‘ Differenzierungen zulässt. Die eben hier nicht vorliegen. Zumindest aber wurden diese nicht kommuniziert.

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat die ab kommender Woche in ganz Deutschland im Kampf gegen das Coronavirus geltende Maskenpflicht scharf kritisiert. Wer eine Maske trage, werde durch ein trügerisches Sicherheitsgefühl dazu verleitet, den „allein entscheidenden Mindestabstand“ zu vergessen, sagte Montgomery der „Rheinischen Post“. Auch könnten die Masken bei unsachgemäßem Gebrauch gefährlich werden, warnte der Vorsitzende des Weltärztebundes.

Montgomery kritisierte auch, dass Landesregierungen das Tragen einfacher Masken wie auch die Verwendung von Schals oder Tüchern für den Atemschutz als ausreichend bezeichnen. Eine Pflicht zum Tragen von Schals oder Tüchern vor dem Gesicht sei „lächerlich“. Er hob zugleich hervor, dass „echt wirksame Masken“ derzeit noch für das medizinische Personal, Pflegekräfte und unmittelbar Gefährdete gebraucht würden.

Es ist kein zufall im Internet kommen vermehrt Stimmen auf, die behaupten das Tragen von Masken könne die Gesundheit beeinträchtigen. Das Thema ging medial durch die Decke und Argumente und wissenschaftliche Studien zählten auf einmal nicht mehr. Atemmasken führen zu vermehrter Kohlendioxid und Feuchtigkeitsaufnahme sowie Keimansammlungen Das mache sie insbesondere für Kinder gefährlich, heißt es in anonymen Warnungen.
Unter Atemmasken sammele sich schädliches Kohlendioxid, das gerade bei Kindern zu Atemlähmungen führen könne. Zudem würden sie Feuchtigkeit und Keime zurückhalten, die sich in der Lunge sammeln würden – das habe auch ein Kinderarzt bestätigt. Diese und ähnliche anonyme Behauptungen finden aktuell in sozialen Netzwerken, insbesondere auf WhatsApp
Das größte Problem das ist es die Schutzwirkung für die Allgemeinbevölkerung wird überschätzt. Damals empfahlen doch einige Experten das Tragen von Schutzmasken.

z.B. im Freien die Gefahr der Ansteckung generell gering ist, sofern man das Abstandsgebot einhält, deshalb ergibt es auch wenig Sinn, Masken im Freien zu tragen.
in medizinischen Einrichtungen werden nicht nur die besser schützenden sogenannten FFP2- und FFP3-Masken genutzt, sondern auch die einfachen Mund-Nasen-Schutzmasken. Hier geht es eben nicht nur um den Schutz vor dem Coronavirus, sondern um einen umfassenden Schutz vor Viren und Bakterien aller Art.

Aber allerdings geht es ja um das Aufhalten größerer Tröpfchen, die beim Husten oder Sprechen entstehen. Insofern erscheint es plausibel, sich bei der Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Stoff auf diese Werte zu beziehen. Das bestätigt auch eine Studie, die untersucht hat, wie sich Regierungen auf eine potenzielle Grippe-Pandemie vorbereiten können.
„Für den Dauergebrauch im Alltag sind Masken, die nun der österreichischen Bevölkerung oktroyiert wurden, Viren- und Bakterien- und Pilzschleudern. Sie können den Träger und Menschen in der Umgebung sogar gefährden“, meint der Arzt DDr. Christian Fiala. Während der Mundschutz im OP Bereich unter Reinluftbedingungen natürlich sinnvoll und notwendig ist, sei die Schutzwirkung durch das Tragen im Alltag wissenschaftlich nicht begründet und könne sogar gefährlich werden. Insbesondere bei längerem Tragen von Masken entsteht ein feuchtwarmes Milieu, welches ideale Wachstumsbedingungen für Viren, Bakterien und Pilze bildet. Mit 1. April wurde die Grippesaison offiziell für beendet erklärt, weil Atemwegserkrankungen wie auch jene, die von COVID-19 ausgelöst werden, nach Auskunft der AGES stark zurückgegangen sind. Ferner hat die aktuelle SORA Studie die sehr geringe Ausbreitung des neuen Corona-Virus bestätigt. „Umso unverständlicher und schikanöser ist es, jetzt noch eine Maskenpflicht anzuordnen“, so Fiala. Er fragt sich, auf Grundlager welcher Expertenmeinung der Bundeskanzler diese Anordnung getroffen hat und fordert hier die Offenlegung der wissenschaftlichen Basis dieser Entscheidung.

In Atemmasken gibt es diesen Effekt jedoch nicht: Kohlenstoffdioxid-Moleküle sind viel zu klein, um von Atemmasken zurückgehalten zu werden. Selbst Masken der höchsten Schutzklasse FFP3 können lediglich Partikel bis zur Größe von 0,6 Mikrometern, das sind 0,0006 Millimeter, zurückhalten. Ein Kohlendioxid-Molekül hat jedoch einen Durchmesser von 3,24 Ångström, also 0,000000324 Millimeter. Es ist damit knapp 2000 Mal kleiner und passiert die Masken deshalb problemlos. Daher kann man Kohlendioxid nur mit hochkomplexen Spezialfiltern aus der Luft trennen.
Mundschutzmasken sollen die Übertragung von Coronaviren verhindern. Viele Mediziner empfehlen Mundschutz nur in bestimmten Fällen. Nur wer eine Mundmaske richtig anwendet, kann andere vor einer Ansteckung mit Coronaviren schützen.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung aus Stoff sei im Alltag ausreichend, so die Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) als Bundesoberbehörde für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten. Sie könne „ein zusätzlicher Baustein sein, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit* von Covid-19 in der Bevölkerung zu reduzieren“, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) das RKI zitiert. Allerdings sei das nur der Fall, wenn die Abstands-, Husten- und Niesregeln und eine gute Händehygiene eingehalten würden.

Alle können einen Mundschutz aus Stoff tragen – auch Kinder. Erwachsene atmeten mehr Luft ein und aus als Kinder. Es gibt jedoch altersbedingte Einschränkungen. „Unter zwei Jahren kann ein Kind kaum einen Gesichtsschutz tragen“, sagte der Kinder und Jugendarzt Ulrich Fegeler, ebenfalls Mitglied des Verbandes BVKJ. „Und sollten Spielplätze wieder frei zugänglich sein, birgt der Mund-Nasen-Schutz auch die Gefahr, dass ein Kind daran hängen bleiben kann.“

Eine eng anliegende Maske soll dazu dienen, Tröpfchen abzufangen, die etwa beim Sprechen ausgestoßen werden – und so den Erreger Sars-CoV-2 weitertragen könnten. Geatmet wird durch das Material, Luft dringt aber auch von den Seiten her ein. Eine Maske diene immer nur als ergänzende Maßnahme, mahnte Fegeler.

Können Atemmasken wirklich Kohlendioxid (CO2) ausfiltern und zurückhalten?

Das Gas ist natürliches Produkt bei Stoffwechselprozessen in der Lunge: Die eingeatmete Luft enthält etwa 20 Prozent Sauerstoff. Beim Gasaustausch in den Lungen wird Luftsauerstoff von den roten Blutkörperchen aufgenommen und Kohlendioxid an die Atemluft abgegeben. Dadurch enthält die ausgeatmete Luft nur noch etwa 17 Prozent Sauerstoff, dafür aber vier Prozent Kohlendioxid.

Sollte man den Luftaustausch behindern, zum Beispiel, indem man sich eine gasdichte Tüte über den Kopf schnürt und zubindet, würde der Sauerstoffgehalt immer weiter sinken und der Kohlendioxid-Anteil entsprechend steigen.

Auch Wichtig:
Menschen decken sich derzeit mit Mundschutz ein. Doch einige Masken, die Schutz versprechen, könnten in der Coronavirus-Pandemie zur Gefahr werden.
Masken bestimmter Hersteller können die Infektionsgefahr durch das Coronavirus sogar erhöhen. Warnung vor Corona-Mundschutz wegen eines Gesundheitsrisikos. Die Warnung ging vom Schnellwarnsystem der EU (Rapex) aus. Betroffen sind chinesische Masken. Warnung vor Mundschutz aus China: Masken erhöhen Infektionsrisiko

In der Corona-Krise versuchen sich viele Menschen mit Mundschutz vor dem Virus zu schützen. FFP2 Masken ohne Ventil schützen Träger und Umfeld, besser sind jedoch FFP3-Masken. Masken aus China tragen die Bezeichnung „N95“. Sie gelten jedoch als funktional gleichwertig zu FFP2/FFP3-Masken. Nutzer sollten jedoch beim Kauf aufmerksam sein. Denn nicht jede Atemmaske hält, was sie verspricht.

Es wurden bereits Warnungen für Mundschutz der Marke „Daddy Baby“ sowie zwei weiteren Masken ausgesprochen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat nun unter Berufung auf das Schnellwarnsystem der EU (Rapex) weitere Warnungen ausgegeben.

Im Datensatz der Datenbank „Gefährliche Produkte in Deutschland“ wird in der Kategorie „Schutzausrüstung“ vor einer Atemschutz-Halbgesichtsfiltermaske der Kategorie KN95 (EN 149 FFP2) der Marke „Garry Galaxy“ gewarnt. Hier sei die Partikel-/Filterrückhaltung des Materials unzureichend. Es kann also eine übermäßige Menge an Partikeln oder Mikroorganismen durch den Mundschutz gelangen, was das Infektionsrisiko erhöht, wenn es nicht mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen kombiniert wird.

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