Titelbild: Buggy, Autoschale – die Mobilität mit Kindern auf Reisen. Baby im Buggy.

Buggy, Autoschale – die Mobilität mit Kindern auf Reisen

Wir haben die Entdeckung des Jahrhunderts gemacht!

Sowas von genial – ich bin immer noch restlos begeistert und traurig, dass ich es nicht viel, viel eher entdeckt habe. Dann hätte ich mir das Leben länger erleichtern können.

Um was geht es?

Sicher kennst du eine Babyschale. Aber kennst du auch eine Babyschale, die zum Buggy wird? Nein? Dann lies weiter.
Natürlich macht man sich Gedanken über die Mobilität mit Kindern auf Reisen. Nicht überall sind die Straßen Buggytauglich, Babyschalen gibt es in manchen Ländern erst gar nicht und den Autos (und manchmal auch den Taxifahrern) mag man nicht trauen. Demnach gehört das Kind in einen sicheren Sitz. Ich glaube, darüber muss niemand diskutieren.

Buggy UND Babyschale mitschleppen? Nein!

Wer soll das tragen? Wohin im Kofferraum damit, wenn man doch zu viele Koffer eingepackt hat?
Hierfür gibt es nur eine Lösung: der Doona Babyschale & Travelsystem 2in1.

Okay, klingt bissl umständlich, aber es ist genau das Gegenteil: Du kannst aus der Autoschale einen Buggy machen. Ganz ohne extra Gestell, Anbauten und ohne Werkzeug mitzuschleppen. Ist das nicht genial? Schau dir doch mal das Video an – du wirst begeistert sein.

Und wenn du keine Lust hast, im Flieger von deinem Kind »belagert« zu werden (selbst eine Stunde kann dann schon anstrengend werden, wenn man sich nicht rühren kann), kannst du noch einen zweiten Sitz dazu buchen und dein Baby neben dir sitzen lassen.

 

Mein Fazit zum Doona Babyschale & Travelsystem 2in1

😃 absolut geniales System
😃 einfache Handhabung
😃 mit Sonnenschutz
😃 Buggy und Autoschale in einem
😃Sicherheit für dein Baby

😔 leider relativ hohes Eigengewicht (7kg)
😔lässt sich nicht mit der »herkömmlichen« Isofixhalterung im Auto befestigen. Die Nutzung ist aber auch ohne den Zukauf der speziellen Halterung möglich.

 

Unsere ❤️ Empfehlung
    • Innovativ
    • DoonaTM ist der weltweit erste Kindersitz mit einem voll integrierten Fahrgestell.
    • Einfache, schnelle und kompakte Faltenbildung. Ein einzelner Betrieb. Einfache Handhabung des Umbaumechanismus.Doona Babyschale & Travelsystem 2in1 - Night schwarz

 

  • Kein Herumtragen des Kindersitzes. Schafft Platz im Kofferraum Ihres Autos.
  • Höchste Sicherheits- & Qualitätsstandards.
  • Kann mit Isofix Basis (nicht im Lieferumfang enthalten Zubehör) verwendet werden.

 

Titelbild: Auch im Urlaub richtig sitzen – Der Hochstuhl zum Mitnehmen. Baby mit Apfel.

Auch im Urlaub richtig sitzen – Der Hochstuhl zum Mitnehmen

Das leckere Abendessen im Restaurant, fix beim großen »M« anhalten, eine Bratwurst auf den Grill werfen – Essen ist, besonders für Kinder – wichtig, denn sie benötigen die Kalorien für ihr Wachstum. Doch das schönste Abendessen kann zur Geduldsprobe werden, wenn es keinen passenden Hochstuhl vor Ort gibt. Sei es, weil die Hochstühle alle belegt sind oder einfach verkeimt sind und man sein Baby lieber nicht hineinsetzen mag.

Doch was tun? Dem Kind auf Reisen das Essen im Buggy geben? Möglich, aber unbequem, denn nicht selten muss man sich dabei doch arg bücken und im besten Fall reist das Kind noch die Tischdecke herunter – mit dem Geschirr oben auf.

Die Autoschale ist eine Alternative, aber wer mag gern halb im Liegen essen?

Wir haben für uns einen mitnehmbaren Hochstuhl entdeckt. Er ist nicht größer als eine kleine Handtasche, doch dabei äußert praktisch.
Der roba Boostersitz kann bei Bedarf jederzeit aufgepustet und an einem normalen Stuhl befestigt werden. Obendrauf das Kind setzen – anschnallen – fertig.
Dein Kind sollte allerdings schon allein sitzen können und weniger als 15 kg wiegen.
Wirklich der ideale Hochstuhl zum Mitnehmen. Ich möchte ihn heute nicht mehr missen, hat er uns doch schon so manchen Abend gerettet.

 

 

Mein Fazit zum roba Boostersitz, dem tragbaren Hochstuhl:

😃 einfache Handhabung
😃 leicht und platzsparend
😃 mit integrierten Gurten
😃 kann am Stuhl befestigt werden

😔 viel Puste benötigt

 

Unsere ❤️ Empfehlung
  • Babysitz als idealer Hochstuhl für unterwegs. Der mobile Kindersitz ist schnell und einfach einsatzbereit und gewährleistet einen sicheren Sitz, egal ob Zuhause, im Restaurant, bei den Großeltern oder im Urlaub.
  • roba Boostersitz in blau mobiler aufblasbarer Kindersitz als Sitzerhöhung und Reisesitz, ideal als Hochstuhl für unterwegs für Babys und KleinkinderDie Sitzerhöhung ist für Kinder von 6-18 Monaten geeignet, bzw. für alle Babys, die bereits selbstständig sitzen können und maximal 15kg wiegen. Breiter Bauch-/Beingurt der Sitzerhöhung ist an das Baby anpassbar und gewährleistet einen sicheren Halt.
  • Die Sitzfläche des Sitzes besteht aus einem aufblasbaren Luftkissen, sodass das Baby höher und weich sitzt. Seitliche Dreiecke geben zusätzliche Sicherheit.
  • Durch die leicht verstellbaren Gurte an Rückenlehne und unter der Sitzfläche ist der Booster an fast allen gängigen Stühlen schnell und leicht anzubringen. Durch Straffziehen der Gurte sitzt der mobile Kindersitz sehr sicher.
  • Der Sitz besteht aus robustem, wasserabweisendem Canvasmaterial mit Lederdetails. Er ist abwaschbar und einfach mit einem feuchten Tuch zu reinigen. Nach den aktuellsten Sicherheitsstandards nach Norm EN 14988-1+2:2006+A1:2012 entwickelt und produziert.

 

 

Titelbild Babyphone - Füße eines schlafenden Kindes.

Mobil und doch beim Kind – Das Babyphone

Auch Eltern benötigen Freizeit

Auf Reisen möchte man mal etwas Zeit für sich haben. Das ist ganz natürlich und nichts Verwerfliches daran. Und nur weil das Kind schon 18 Uhr schlafen mag, muss für die Eltern der Tag nicht zu Ende sein. Oft gibt es z.B. eine Poolbar, einen Biergarten oder ein Restaurant im eigenen Hotel. Natürlich mag man das ausprobieren. Und nur, weil Kinder mit auf Reisen sind, musst du nicht bei allem zurück stecken. Doch es muss natürlich auch dafür Sorge getragen werden, dass du dein Baby im Notfall hörst.
Natürlich solltest du auf jeden Fall die Tür abschließen, wenn du das Zimmer verlässt. Zum einen, damit das Kind nicht ausreißen kann, zum anderen, dass niemand Fremdes das Zimmer betritt.

Doch wie das Kind überwachen? Es gibt Babyphone-Apps für das Handy, die mehr oder weniger gut funktionieren. Doch gerade im Ausland kann das schnell teuer werden.
Am ehesten bietet sich an, wenn du ein Babyphone mit nimmst. Du musst nicht extra eines für den Urlaub kaufen, das »normale« von zuhause tut seinen Dienst ebenso gut.
Wir hatten zu Anfang das Standard-Modell von Avent. Damit waren wir lange sehr zufrieden. Bis wir in einem Hotel an dessen Grenzen stießen. Die Poolbar war via Luftlinie keine zwanzig Meter entfernt – und das Babyphone verlor den Kontakt. Super. Die Abende waren gelaufen und für uns hieß es: ab 18 Uhr auf dem Zimmer bleiben.

Dann stießen wir auf das reer 5006 Babyphone scopi

Es hat eher mit einem Walkie-Talki Ähnlichkeit als mit einem Babyphone. Und trotzdem – oder genau deswegen? – funktioniert es einwandfrei.
Wir haben es in mehreren Hotels getestet – nirgendwo gab es Probleme. Zeichnete sich doch mal eines ausnahmsweise ab, wechselten wir den Kanal und es ging tadellos weiter.
Wie lange die Korrekte Akkulaufzeit des reer 5006 Babyphone scopi ist, kann ich leider nicht sagen. Für unsere »Ausflüge« von 1-2 Stunden war es mehr als ausreichend und man konnte keinen Verlust des Akkus ausmachen.
Laut Hersteller soll das Babyphone eine Reichweite bis zu 5km haben. Das haben wir nie getestet. Wir blieben immer im Hotel. Denn schließlich sind wir ja auf Reisen MIT unseren Kindern.

 

Mein Fazit zum reer 5006 Babyphone:

😃 sehr gute Reichweite
😃 mehrere Kanäle
😃 top störungsfreie Übertragung
😃 handlich

😔 Sender und Empfänger müssen synchronisiert werden. Für mein Empfinden etwas umständlich, also bitte noch VOR dem Urlaub machen, falls doch etwas nicht klappen sollte

Unsere ❤️ Empfehlung
  • HINWEIS: Für eine Nutzung als Babyphone ist es wichtig, das mitgelieferte Kabelmikrofon zu verwenden. Des Weiteren empfehlen wir, die Reichweitenkontrolle innerhalb des Wohngebäudes zu deaktivieren oder auf manuell zu stellen, da andere Funkquellen zu Fehlalarmen führen können.
  • reer 5006 Babyphon Scopi2 in 1 Babyphon und Walkie Talkie. Zuverlässiges Babyphon mit störungsfreien Überwachungskanälen sendet sofort, wenn das sensible Mikrofon Geräusche des Kindes erkennt.
  • Vollwertiges Walkie Talkie mit speziellen Funkkanälen und hoher Reichweite kann für größere Kinder oder als hilfreicher Begleiter auf Reisen genutzt werden.
  • Babyeinheit ist dank Automatik-Ladeschale dauerhaft im Netzbetrieb einsetzbar. Verbesserte Reichweitenkontrolle- manuell oder automatisch.
  • 9 störungsfreie Babyüberwachungskanäle. Geräuschaktivierung mit 3 einstellbaren Empüfindlichkeitsstufen.
  • gegensprechen möglich, um das Kind zu beruhigen. Dank beiliegendem Kabel-Mikrofon bis zu 90% weniger Elektrosmog.

 

 

Cover-Bild: Tragetuch oder Babytrage. Mama mit Baby

Tragetuch oder Babytrage? Zwei Babys – zwei Meinungen

Meine Erfahrungen mit dem Hoppediz Tragetuch

Hier streiten sich die Geister, was für das Baby auf Reisen idealer ist. Ich denke, so viele Menschen, wie man befragt, so viele Antworten wird es auch geben.
Meine Antwort darauf, wie man das Baby auf Reisen tragen soll: Es kommt auf das Kind drauf an.

Mein großer Räuber liebte das Tragetuch. Er wollte immer ganz nah an Mama sein. Die Babytrage fand er fürchterlich und schrie ohne Unterlass. Erst im Tragetuch wurde er ruhiger (er war ein Schreikind – da hieß „ruhiger“ schon 5 Minuten nicht schreien ;))
Meine Hebamme lieh mir das Hoppediz Tragetuch aus.
Es dauerte eine Weile, ehe ich den Dreh heraus hatte, wie ich es anlegen muss. Und noch länger, wie ich es ALLEINE schaffte, mein Kind da hinein zu bekommen. Aber es war eine Frage der Übung, es klappte irgendwann und wir konnten wundervolle Ausflüge unternehmen.

Mein Fazit zum Hoppediz:

😃 Nähe zum Kind
😃 individuell anpassbar
😃 keine einschneidenden Gurte
😃 angenehm auf der Haut

😔 erfordert Übung in der Handhabung

Unsere ❤️ Empfehlung

 

HOPPEDIZ Baby-Tragetuch, inklusive Bindeanleitung, Montreal 4,60 m

  • Zwei Etiketten kennzeichnen die Mitte des Tuchs. Diese erleichtern Dir das Finden der Mitte beim Binden erheblich.
  • Beide Kanten sind verschieden kontrastfarbig gewebt, damit Du sie beim Nach-/Strammziehen leichter findest.
  • Das Tragetuch ist an den Enden schräg/parallel geschnitten, damit die Tuchenden beim Knoten besser fallen und nicht so dick und knubbelig sind.
  • Am Tuchende befindet sich eine aufgesetzte Tasche. Sie Dir bietet Platz für den Schlüssel, das Portemonnaie oder Taschentücher. Sie ist ca. 20 x 25 cm groß und wird mit 2 praktischen Klettverschlüssen ganz einfach wiederverschlossen.
  • Die naturbelassenen Garne werden vor dem maschinellen Weben gefärbt (Garnfärbung). Dadurch werden die Farben gut und dauerhaft fixiert. So sehen unsere gewebten Baby-Tragetücher auch nach vielen Wäschen noch wie neu aus.

Meine Erfahrungen mit der Manduca Babytrage

Unsere Prinzessin war das ganze Gegenteil. Sie wollte nicht – und will es heute auch noch nicht – eingeengt werden. Für sie kam letztendlich nur eine Babytrage infrage. Denn manchmal sind die Straßen am Urlaubsort wirklich unpassierbar mit einem Buggy – und dann wünscht man sich sehnlichst eine Tragemöglichkeit herbei.

Wir waren so verrückt, und haben den Buggy auf die Akropolis in Lindos hinaufgeschleppt. Bei 41 Grad. Und mit einem jammernden 4jährigen, der auch getragen werden wollte. Eine Katastrophe!

Nach diesem Urlaub, der uns reich an Erfahrung bei Reisen mit Kindern gemacht und uns viele Nerven gekostet hat, begann die Suche nach einer geeigneten Trage. Über Empfehlungen von befreundeten Mamas kamen wir auf die Manduca Baby- und Kindertrage. Sie ist geeignet ab 3,5kg und kommt von Hause aus schon mit einem Neugeboreneneinsatz daher. Zudem ist sie ideal für das Kangatrainig geeignet.
Unsere Prinzessin liebte die Trage vom ersten Moment an. Sie konnte sich frei bewegen, ohne zu sehr an Mama oder Papa »geklatscht« zu sein. Zudem war hier eine anatomisch korrekte Anhock-Spreiz-Stellung möglich (ich bin Krankenschwester und auf so etwas lege ich hohen Wert).
Toll ist, dass die Manduca durch eine Rückenverlängerung mitwachsen kann.

Unsere Prinzessin »reitet« im Urlaub am liebsten auf dem Rücken. Von da aus hat sie die beste Aussicht.

Mein Fazit zur Manduca:

😃 ideal für Kinder, die eingezwängt sein nicht mögen
😃 Anhock-Spreiz-Stellung möglich
😃 verschiedene Tragerichtungen (Brust oder Rücken)
😃 sehr guter Tragekomfort
😃 wächst mit
😃 kein extra Zubehör benötigt – es wird alles mitgeliefert

😔 trocknet nach dem Waschen schlecht (gerade im Urlaub, wenn man verschwitzt ist, ungünstig)

 

Unsere ❤️ Empfehlung

 

  • Ermöglicht das Tragen in der anatomisch korrekten M-Position (Anhock-Spreiz-Stellung)manduca Baby und Kindertrage, BlackLine ScreaminGreen, Bauch-, Rücken- und Hüfttrage, 100% Bio-Baumwolle (222-20-11-002)
  • 3 Tragepositionen (Bauchtrage, Rückentrage, Hüfttrage)
  • Wächst mit dank integrierter Rückenverlängerung (für Babys + Kindern von 3,5 kg bis 20 kg)
  • Integrierter Sitzverkleinerer für Neugeborene und integrierte Kopfstütze
  • Material: 100 % Bio-Baumwolle (Außenstoff), 100 % Bio-Baumwolle (Innenstoff)

 

 

Schaukeln macht Spaß.

Alles über Kinderschaukeln im Garten

Kinder schaukeln für ihr Leben gern. Ältere Kinder höher und schwungvoller als kleinere Kinder. Mit einer Schaukel im Garten schaffst Du eine Wohlfühloase für Kinder. Diese ist zum Greifen nah und fördert die Gesundheit der Kleinen durch regelmäßige Bewegung.

Welche Schaukeln gibt es?

Schaukeln gibt es für Kinder im Krabbelalter und für ältere Kinder. Zudem für Kinder mit unterschiedlichen Interessen sowie für große und kleine Gärten. Deswegen bedarf es unterschiedlicher Modelle im Handel wie:

• Holzschaukeln
• Metallschaukeln
• Einzelschaukeln
• Doppelschaukeln
• Modulbauschaukeln

Holzschaukeln bieten Kindern eine natürliche Spielumgebung und lassen sich leicht handhaben. Ihr späterer Rückbau geht ohne Problem vonstatten. Außerdem lassen sie sich mit gesundheitlich unbedenklichen Lasuren bestreichen. Moderne Schaukeln aus Holz bestehen aus kesseldruckimprägniertem Massivholz. Schaukeln aus Holz unterscheiden sich in Rundholzschaukeln und Schaukeln aus Kantholz. Nachteile von Holzschaukeln: Holz splittert und bedarf regelmäßiger Pflege.

Metallschaukeln besitzen eine spezielle Beschichtung und bleiben lang erhalten. Der Schaukelspaß Deiner Kinder erhöht sich, da diese Schaukeln es leicht ermöglichen, Lieblingsschaukeln wie Bojen- oder Tellerschaukeln aufzuhängen. Metallschaukeln lassen sich leicht auf- und abbauen. Nachteile sind Rostgefahr und schnelle Aufheizung.

Klassische Kinderschaukeln sind Einzelschaukeln, die platzsparend und leicht aufzustellen sind. Diese Schaukeln eignen sich, wenn Du mehrere Kinder hast oder gerne mitschaukelst. Auf dem Gerüst einer Doppelschaukel lassen sich statt Brettschaukeln Gondeln aufhängen. Grundsätzlich bietet die Doppelschaukel sich bei mehreren Kindern an und Du kannst von mehreren Gestaltungsmöglichkeiten profitieren.

Eine Modulbauschaukel bietet zahlreiches Zubehör, das sich jederzeit einfügen lässt, sodass Du am Ende den vollkommenen Spielplatz im eigenen Garten hast. Nachteil: Eignet sich für größere Gärten, nicht für kleine.

 

Wie lange darf ein Baby schaukeln ?

Für ein Baby in der Krabbelphase ist es besser, wenn es nicht zu lange in der Schaukel sitzt. Zum einen führt dies zur Langeweile beim Kind, zum anderen braucht ein Kind in diesem Alter Bewegungsfreiheit. Babys krabbeln gern, erkunden ihre Umgebung und schärfen ihre Sinne. Des Weiteren lernen sie Bewegungsabläufe kennen und stärken ihre Muskeln.

Um beim Baby keine Langeweile aufkommen zu lassen, kannst Du ein Modell wählen, das Melodien abspielt oder blinkt. Oder ein Modell mit Fühlspielzeugen am Gestell, sodass das Baby auf der Schaukel auf Entdeckungsreise gehen kann. Auf diese Weise ist die Babyschaukel ein Kuschelnest und ein Designhighlight mit Sitz, auf dem es spielen kann.

Ab wann können Kinder alleine schaukeln?

Bei Kindern bis zu einem Alter von drei Jahren empfiehlt sich eine erwachsene Person als Aufsicht. Außerdem ein spezieller Schaukelsitz, der sich bei vielen Modellen später gegen ein schlichtes Schaukelbrett austauschen lässt. Ein Schaukelsitz ermöglicht es den Kleinen, sich beim Schaukeln anzulehnen und bietet einen festen Halt. Bleib im Idealfall in der Nähe Deines Kindes, wenn es auf der Schaukel sitzt.

Die Anschaffung einer Schaukel im Garten empfiehlt sich bei Kindern ab drei Jahren. In diesem Alter sind sie in der Lage, alleine zu schaukeln.

Dürfen Babys alleine schaukeln ?

Vom Tag der Geburt an lassen sich Babys in eine Babyschaukel setzen. Allerdings musst Du auf das geeignete Modell achten, das ausreichend Sicherheit bietet. Kann das Kleine nicht selbstständig sitzen, wählst Du ein Modell, das Kopf und Körper eine Stütze bietet. Ideal ist ein Modell, das dem Baby eine liegende Position ermöglicht wie ein Babysitz fürs Auto, mit ähnlich viel Sicherheit.

Wenn ein Baby in der Lage ist, eigenständig zu sitzen, kannst Du eine Schaukel wählen, die das selbstständige Sitzen erlaubt. Auf diese Weise hat es Spaß am Schaukeln und trainiert gleichzeitig seinen Orientierungssinn. Grundsätzlich gilt: Das Baby nicht ohne Aufsicht auf der Schaukel sitzen lassen.

Wo lässt sich eine Schaukel am besten aufbauen?

Die Wahl des Standorts ist in mehrerlei Hinsicht wichtig. Sicherheitsabstände zu Mauern, Wegen, Bäumen, Zäunen und anderen Hindernissen hältst Du beim Aufstellen der Schaukel in jedem Fall ein. Der Aufstellort muss gewährleisten, dass beim Schaukeln der Kinder ringsherum genügend Freiraum bleibt. Dann ist das gegenseitige Anschupsen spielender Kinder, ohne sich zu verletzten, kein Problem.

Hast Du einen kleinen Garten, ist es am leichtesten, Du suchst dir ein Modell aus, das sich am Ast eines Baumes aufhängen lässt. Vor dem Aufhängen der Schaukel prüfst Du, ob der benutzte Ast das Gewicht des Kindes aushält. Benutzen größere Kinder die Schaukel, lohnt sich die Anschaffung eines frei stehenden Modells mit einer oder zwei Schaukeln und einem stabilen Gerüst.

Bist Du Mieter, kommt es auf den Mietvertrag an, ob Du eine Schaukel auf Außenflächen wie Innenhof oder anderen aufstellen darfst. Gehören Außenflächen zur Mietsache, ist es erlaubt, dass Kinder auf diesen spielen. Außerdem kannst Du auf diesen Flächen eine Schaukel aufstellen, wenn dort kein Kinderspielplatz vorhanden ist.

Echte Babyschaukeln, in welchen Babys in der Lage sind, wie große Kinder zu schaukeln, lassen sich am Türrahmen zwischen Küche und Wohnbereich anbringen. Das ist der am besten geeignete Ort, da Du gleichzeitig kochen, das Baby beschäftigen und es im Auge behalten kannst.

Schaukeln ist bei kleinen und großen Kindern - und sogar bei Erwachsenen - beliebt.
Schaukeln ist bei kleinen und großen Kindern – und sogar bei Erwachsenen – beliebt

Wie viel Platz braucht eine Schaukel?

Der Platzbedarf einer Schaukel für den Garten ist unterschiedlich und hängt vom Modell ab. Da Handel verfügt über Modelle für Babys, ältere Kinder und Modelle, die sich an die unterschiedlichen Interessen von Kindern richten. Deswegen lässt sich der Platzbedarf einer Kinderschaukel nicht pauschal festlegen.

Eine Kletterschaukel benötigt in der Länge drei Meter, in der Höhe 2,20 Meter und in der Breite 1,80 Meter Platz oder mehr.

Eine Holzschaukel aus Kantholz benötigt in der Regel weniger Platz im Garten: Zwei Meter x zwei Meter x zwei Meter sind hier oftmals ausreichend.

Informiere Dich rechtzeitig vor dem Kauf, wie viele Quadratmeter Platz für eine Schaukel zur Verfügung stehen.

Ist schaukeln für Kinder gut, und welche Fähigkeiten fördert schaukeln ?

Kinder begreifen ihre Welt Durch Bewegung. Deswegen eignen sich für sie, um Begriffe wie Schwerkraft, Gleichgewicht, Schwung und Reibung zu verstehen, Tätigkeiten wie Schaukeln und Klettern.

Wenn Dein Kind auf der Schaukel den Kopf in den Nacken wirft, musst Du keine Angst bekommen. Erstens hast Du es vor Jahren ebenso gemacht. Zweitens braucht es diese Stimulation, um seinen Gleichgewichtssinn zu fördern, der sich im Kindesalter entwickelt.

Schaukeln macht Kindern Spaß und tut ihnen gut. Eltern, die ihren Kindern das Schaukeln verbieten, erweisen ihnen keinen guten Dienst.

Wie hoch darf eine Schaukel schaukeln ?

Bevor Deine Kinder neue Schaukelrekorde aufstellen, brauchst Du den optimalen Standort für die Schaukel. Berücksichtige, dass Kinder ausreichend Platz zum Anschubsen und Abspringen von der Schaukel benötigen.

Um die Verletzungsgefahr zu minimieren, sorge für den geeigneten Untergrund. Ist dieser nicht vorhanden, helfen Fallschutzmatten das Risiko von schweren Verletzungen bei einem Sturz zu minimieren. Wie erwähnt, haben qualitativ hochwertige Schaukeln ein TÜV-Siegel und sind GS-geprüft.

Beachte, dass sich nicht jedes Kind für extrem hohes Schaukeln eignet. Gruppenzwang kann ein Kind veranlassen, Dinge zu tun, vor denen es Angst hat. Kinder, die Angst haben, hoch hinaus zu schaukeln, tun es am besten nicht. Angst ruft Unsicherheit hervor und erhöht die Verletzungsgefahr.

Wie sollte der Boden unter einer Schaukel beschaffen sein ?

Vor der Aufstellung eines Schaukelgerüsts informierst Du Dich über die Beschaffenheit des Bodens. Zur Stabilisierung haust Du Pfähle 60 Zentimeter oder tiefer in den Boden und fixierst sie mit Zement. Ansonsten lockern ruckartige Bewegungen die Pfähle nach einer bestimmten Zeit und der Schaukelspaß wäre dahin.

Der Boden ist weich, um Stürze abzufangen. Am besten eignet sich Sand oder Rasen. Auf härterem Boden legst Du eine Gummimatte.

Was kann man tun, damit eine Schaukel nicht schief schaukelt ?

Wenn eine Schaukel schief schaukelt, liegt es in der Regel an den Befestigungshaken am tragenden Balken, die nicht parallel sitzen. Außerdem kann das Problem des Schiefschaukelns auftreten, wenn ein Seil länger ist als das andere.

Bei Tellerschaukeln oder Reifenschaukeln mit einer Einpunktbefestigung besteht die Möglichkeit, dass Kinder in alle Richtungen schaukeln und an gegen die Pfosten des Gerüsts stoßen. In diesen Fällen hängst du die Schaukel in der Mitte des Gerüsts auf, sodass genug Abstand zu den Pfosten besteht. Ein Gegenstoßen kannst Du auf diese Weise nicht verhindern, aber ein möglicher Aufprall erfolgt mit weniger Wucht.

Am besten umgehst du das Problem, indem du Schaukeln verwendest, die an zwei oder mehr Punkten hängen. Diese erlauben Schief- und Seitwärtsschaukeln nicht, sondern Vor- und Zurückschaukeln.

Welche Schaukel verwendet man am besten für einen kleinen Garten ?

Eine Schaukel im Garten benötigt in vielen Fällen nicht viel Platz. Für kleine Gärten eignen sich Schaukeln, die sich an einem Ast befestigen lassen. Diese lassen sich leicht abhängen und einpacken. Allerdings bieten diese Modelle nicht die nötige Tragfähigkeit und Stabilität für das Schaukeln von größeren Kindern, sondern eignen sich für kleine Kinder.

Unsere ❤️ Empfehlung
Pellor Holzschaukel - Unsere Empfehlung für eine stabile einfache Schaukel.
Pellor Holzschaukel – Unsere Empfehlung für eine stabile einfache Schaukel

Wir selbst nutzen im Garten diese Schaukel von Pellor an unserem Baum. Der Vorteil ist, dass diese seeehr stabil ist, und selbst Erwachsene mal schaukeln können (wenn die Kinder uns denn lassen ;))

Welche Schaukel ist die beste ?

Die wichtigsten Eigenschaften einer Schaukel sind Stabilität und optimale Verankerung. Dazu muss die Schaukel aus hochwertigen Materialien bestehen und die Verarbeitung ist perfekt. Und Du musst für den passenden Untergrund sorgen.

Wetterfestigkeit bieten Metallschaukeln. Wie Holzschaukeln sind sie widerstandsfähig und robust.

Weitere Eigenschaften einer hochwertigen Schaukel sind gute Aufhängungskonstruktion, widerstandsfähige Beschichtung und grifffreundliche Seile. Des Weiteren eine hohe Belastbarkeit.

Verstellbare Seile sowie robuste und sichere Sitze gehören zu jeder qualitativ hochwertigen Schaukel. Außerdem lässt sich die ideale Schaukel leicht aufstellen und pflegen. Diese Eigenschaften bieten in der Regel Kinderschaukeln aus Metall.

Der Anschaffungspreis spielt in den meisten Fällen eine Rolle. Am besten ist es, Du überlegst Dir vorher, was für eine Schaukel du benötigst. Das hängt vom verfügbaren Platz, der Anzahl Deiner Kinder und deren Interessen ab.

Welches Schaukel-Modell für meine Kinder?

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass es keine pauschale Antwort auf die Frage gibt, welche Schaukel sich für Deine Kinder eignet. Welche Schaukel optimal ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Alter, Entwicklung, Neigungen und Interessen der Kinder. Beachtest Du diese beim Kauf, findest Du mit großer Wahrscheinlichkeit die richtige Schaukel.

Für kleine Kinder gibt es Schaukeln, die mitwachsen. Das bedeutet, diese Modelle lassen sich entsprechend dem Alter des Kindes ausbauen.

Außerdem sind bei Kleinkindern Modelle vorzuziehen, die die Sitze haben, auf denen Kinder in der Lage sind, sich komplett hinzusetzen und nicht ausrutschen. Ein verstellbares Tischchen sorgt für zusätzliche Sicherheit und die Schaukel lässt sich leichter handhaben.

Möchten Kinder von Zeit zu Zeit schaukeln und hauptsächlich mit Freunden, bietet sich ein Holzgerüst mit zwei Sitzschaukeln an. Dieses Modell eignet sich für Mädchen.

Unsere ❤️ Empfehlung

Metallschaukel von Gartenpirat - ganz schlicht und ideal für Zwischendurch.

Die Metallschaukel von Gartenpirat nutzt unsere Annika – ganz schlicht und ideal für Zwischendurch – und vor allem: Sehr erschwinglich vom Preis her.

Für lebhafte Kinder eignet sich ein Schaukelset mit Kletterbock. Dieses Modell erlaubt ausgelassenes Herumtoben und kommt in der Regel für ältere Kinder infrage, da es eine Erweiterung des Schaukelgestells um eine Rutschbahn erlaubt.

Zeigen Deine Kinder eine Turnbegabung und führen gerne ausgefallene Kunststückchen auf einer Schaukel vor, kommen Schaukeln mit Turnringen und einer Reckstange infrage.

Schulkinder sind in der Lage, eigenständig zu schaukeln. Sie benötigen keine komplette Sitzfläche, eine einfache Sitzplatte reicht aus. Diese bietet ihnen den Vorteil, sich hinzulegen und in einem größeren Radius zu schaukeln. Der Platzbedarf dieser Modelle ist höher als bei Schaukeln für kleine Kinder, um ausreichend Sicherheit beim Schaukeln zu gewähren.

Unsere ❤️ Empfehlung

Das Schaukelgestell von WICKEY - wenn es ein wenig mehr sein darf.

Wenn es etwas mehr sein darf: In unserem Garten (Sandra) steht dieses Schaukel-Gerüst. Der Vorteil ist, das man hier auch die Schaukeln austauschen und z.B. eine Kletterleiter anbringen kann. Mit etwas handwerklichem Geschick ist es sogar möglich, das System als „Grundgerüst“ zu nutzen und eine richtig geniale „Räuberburg“ daraus zu bauen.

Wie sichert man eine Schaukel gegen Umkippen, wie lässt sie sich am besten verankern?

Grundsätzlich gilt: Eine größere Schaukel benötigt eine bessere Verankerung im Boden als eine kleinere.

Wohnst Du nicht zur Miete, gießt Du am besten ein Betonfundament. Auf diese Weise ist die Schaukel bestens verankert und lässt sich nicht von größeren Kindern mit höherem Gewicht und stärkeren Kräften umkippen.

Ähnliches gilt, wenn Du Bodenanker verwendest. Viele im Handel angebotene Bausätze verwenden Eindrehanker, die sich mit wenig Aufwand in der Erde versenken lassen. Diese verhindern ein Umkippen der Schaukel, wenn ein Kind heftig schaukelt.

Befestigung einer Schaukel am Baum

Ein teures Schaukelgerüst brauchst Du nicht. Du kannst eine Schaukel am Baum befestigen, wenn dieser nicht zu alt und im Inneren morsch ist.

Die Befestigung erfolgt in einer Höhe von zwei Metern oder höher. Der Ast des Baums, an dem Du die Schaukel befestigst, befindet sich weiter weg vom Stamm und ist über die ganze Länge kräftig. Idealerweise verläuft er waagerecht zum Stamm. Liegt der Ast zu nahe am Stamm, kann es passieren, dass schaukelnde Kinder gegen den Stamm stoßen.

Welche Sicherheitsvorschriften gibt es bei einer Schaukel?

Kinder schaukeln in ihrer eigenen Welt und sehen Gefahren nicht. Das wichtigste Kaufkriterium beim Kauf einer Schaukel ist die Standfestigkeit. Entsprechend fest verankerst Du die Schaukel im Boden. Außerdem greifst Du, um die Sicherheit deiner Kinder zu gewähren, am besten auf ein Modell mit TÜV-Zertifizierung zurück.

Von Schaukeln mit spitzen Teilen ist abzuraten. Außerdem achtest Du im Idealfall auf eine Schaukel, die sich in der Höhe verstellen lässt. Das garantiert, dass sowohl größere als kleinere Kinder in der Lage sind, zu bremsen.

Weitere Sicherheitsmerkmale: feste Verankerung im Boden, gute Verarbeitung und hochwertige Materialien.

Vorhandene Normen sind für Schaukeln auf öffentlichen Plätzen verbindlich, nicht für Schaukeln in privaten Bereichen. Das bedeutet nicht, dass Du bei der Anschaffung einer Schaukel wichtige Regeln außer Acht lässt. Zu diesen gehören, Standfestigkeit, Fallschutz, Fallhöhe, Fallraum, Sicherheitsabstände und Normgerechtigkeit der Schaukel.

Wie oft sollte man eine Schaukel warten und kontrollieren ?

Wenn Du eine Kinderschaukel im Hinterhof oder im Garten aufstellst, übernimmst du Verantwortung. Das bedeutet, Du überprüfst die Schaukel am besten regelmäßig auf Standfestigkeit. Dabei achtest Du auf Materialverschleiß und Feuchtigkeitsschäden der Teile, da eine Schaukel im Freien schlechten Witterungseinflüssen standhalten muss. Richtig angebrachte Fallschutzmatten schützen vor Unfällen.

Welche Länge (Seil/Kette) sollte eine Schaukel haben ?

Die optimale Länge der Kette oder des Seils einer Schaukel ist abhängig vom Fallraum. Dieser dehnt sich horizontal eineinhalb Meter oder mehr aus, gemessen vom jeweils äußersten Teil der Schaukel. Abhängig von der Höhe einer Schaukel ändert der Fallraum sich. Deswegen errechnet sich der Mindestfallraum bei Kinderschaukeln aus der Kettenlänge multipliziert mit 0,867 plus 2,25 Meter. Stellst Du die Gleichung um und errechnest die Kettenlänge, ergibt sich folgende Gleichung: Kettenlänge ist gleich 2,25 Meter dividiert durch 0,867. Das Ergebnis: 2,595 Meter Kettenlänge bei einem verwendeten Mindestfallraum der Schaukel. Als Faustformel eignet sich die Formel: Fallraum gleich Kettenlänge plus zwei Meter.

Wie minimiert man die Unfallgefahr bei einer Schaukel ?

Sommer, Sonne, warme Temperaturen. Deine Kinder wollen nach draußen, um zu schaukeln. Als verantwortlicher Elternteil achtest Du beim Kauf einer Schaukel auf das CE-Zeichen und dass die Schaukel an einem geeigneten Ort steht. Sorge für ausreichend Freiraum beim Schaukeln. Das Schaukelbrett ist im Idealfall rutschsicher und der Größe des Kindes angepasst. An Seilen finden Kinder einen besseren Halt. Ketten halten mehr Gewicht aus und sind witterungsbeständiger als Seile.

Achte darauf, dass Kinder nicht auf der Schaukel stehen oder knien, das erhöht sich die Unfallgefahr um ein Vielfaches. Hast Du Kinder, die unter zwei Jahre alt sind, lasse diese auf einem Sitzbrett mit Sicherheitseinrichtung schaukeln.

Was kostet eine Schaukel ?

Kinderschaukeln für den eigenen Garten gibt es im oberen und unteren Preissegment. Über einfache Modelle verfügt der Handel ab 20 Euro aufwärts. Wenn Du vorhast, Deinen Kindern mehr als Schaukeln zu bieten, gibt es Modelle mit Klettergerüst und anderen Zusatzfunktionen. Für diese musst Du tiefer in die Tasche greifen. Der Anschaffungspreis für diese Modelle liegt bei mehreren Hundert Euro. Egal, welche Schaukel Du kaufst, beachte, dass sie die Anforderungen an die Sicherheit von Kindern erfüllt.

 

so lernen Babys alleine einzuschlafen.

Einschlafen ohne Mama und Papa – so lernen Babys alleine einzuschlafen

 

Schlaf ist ein wichtiges menschliches Grundbedürfnis. Und eigentlich ist Schlafen oder Einschlafen doch ganz einfach und leicht: man legt sich müde in sein Bett, schließt die Augen und schläft ein.

Leider sieht die Realität nicht selten anders aus. Viele Erwachsene leiden unter Schlafproblemen. Sie können nicht einschlafen oder werden mehrfach in der Nacht wach.

Vielleicht kennst auch Du dieses Problem? Oder bist Du einer der glücklichen Menschen, die sich regelmäßig über einen guten Schlaf freuen können?

Fest steht, Einschlafen und Durchschlafen ist nicht immer so leicht, wie es auf den ersten Blick scheint. Wenn wir als Erwachsene schon so oft Probleme damit haben, wie muss es dann erst unseren Kindern gehen?

Als Mama weiß ich selbst: Nicht immer legt man sein Kind ins Bett und es schläft problemlos ein.

Babys schlummern fast den ganzen Tag. Werden die Kinder älter, verändert sich ihr Schlafverhalten und auch ihr Schlafbedürfnis. Während es Kinder gibt, die von klein an ohne Probleme eingeschlafen sind und durchgeschlafen haben, kämpfen viele Eltern tagtäglich darum, dass ihr Kind endlich in den Schlaf findet.

Nicht selten gelingt das nur im Elternbett, auf dem Arm oder bei einem Spaziergang. Auch trifft man immer wieder auf Eltern, die ihre Kleinen sogar ins Auto packen, da diese nur hier zur Ruhe kommen.

Natürlich ist das Verhalten der Eltern verständlich, sie wollen für ihr Kind und im gleichen Sinne für sich selbst nur das Beste, Schlaf! Aber auf Dauer ist das nicht der richtige Weg. Denn, es ist wichtig, dass bereits Babys lernen, alleine einzuschlafen.

 

Kennst Du diese oder ähnliche Probleme und Situationen ebenso? Kann Dein Baby nicht alleine einschlafen? Schläft Dein kleiner Schatz nur bei Mama und Papa gut ein, vielleicht auch nur im Kinderwagen, auf dem Arm oder sogar im Auto? Dann ist dieses Buch genau das Richtige für dich!

Denn sicherlich sind diese Methoden erst einmal eine gute Hilfe, sollten aber keine Dauerlösung sein.

Doch wie kann Dein Baby lernen, alleine einzuschlafen? Wie kannst Du vorgehen, und ab wann sollte ein Baby überhaupt alleine schlafen und einschlafen? Viele Fragen, die Du Dir bestimmt auch schon mal gestellt hast.

Viele Eltern sind regelrecht übermüdet und überfordert, wenn Babys Schlaf zum täglichen Kampf wird. Bestimmt macht es Spaß, ein noch sehr kleines Baby auf den Armen in den Schlaf zu wiegen oder schlafend auf Brust oder Bauch liegen zu haben. Und natürlich ist es auch mal schön, den winzigen Schatz im Elternbett, ganz nah bei sich, zu haben und gemeinsam zu träumen und zu kuscheln. Aber jedes Baby wird größer, schwerer und älter. Und irgendwann sollte jedes Baby bereit sein, alleine zu schlafen und auch einzuschlafen.

In der Praxis nicht selten alles andere als leicht. Wie kann das funktionieren? Und wann ist der richtige Zeitpunkt?

 

Als Mutter eines kleinen Sohnes kenne ich diese Fragen und Problematiken nur all zu gut. Sollte das Baby im Elternschlafzimmer die Nacht verbringen oder von Beginn an im eigenen Zimmer? Ist ein Familienbett sinnvoll? Bestrafe ich mein Kind, wenn ich es alleine schlafen und einschlafen lasse? Oder schadet das sogar der Bindung zu meinem Kind?

Alles Fragen, mit der sich tagtäglich viele Eltern beschäftigen. Fragen, denen ich in diesem Ratgeber auf den Grund gehen und Dir passende Antworten liefern möchte.

Dazu muss ich sagen, dass es natürlich viele verschiedene Methoden und Möglichkeiten gibt. Jedes Baby und auch seine Eltern sind einzigartig und individuell, und so musst Du natürlich für Dich und Deine kleine Familie selbst und spezifisch entscheiden, wie Du hier vorgehen und mit der Thematik umgehen magst.

Mit diesem Ratgeber möchte ich Dir meine Erfahrungen mitteilen und Dir einfach ein paar Infos, mögliche Ideen und Ratschläge, mit auf den Weg geben.

 

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen des Buches und hoffe, dass Dir, Deinem Baby und Deiner Familie meine Erfahrungen und meine Tipps zu einem individuell angenehmen und erholsamen Schlaf verhelfen werden. Und dass Dein Baby auf eine liebevolle Art und Weise lernt, alleine einzuschlafen.

 

Nähe und Geborgenheit – ein angeborenes Grundbedürfnis

Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit; das Bedürfnis, dazuzugehören und ein Teil der Gemeinschaft zu sein. Bei Babys ist das nicht viel anders.

Dein Baby war neun Monate in Mamas Bauch, war Mama ganz nah, hat den Herzschlag gehört und gespürt. In Mamas Bauch war es warm und eng, einfach gemütlich und sicher. Hier hat sich Dein Baby wohl und geborgen gefühlt. Es war an Nähe gewöhnt.

Wenn ein Baby dann zur Welt kommt, verändert sich von der einen auf die andere Sekunde einfach alles. Alles ist groß, hell, laut und sehr ungemütlich.

Bestimmt kannst Du Dir vorstellen, dass sich ein Baby jetzt erst einmal sehr unsicher und verloren vorkommt, und umso mehr auf die Nähe der Eltern angewiesen ist.

Bei Mama oder Papa auf dem Arm fühlen sich die kleinen Wesen schlichtweg am Wohlsten. Wenn ein Baby dann alleine einschlafen soll oder nachts isoliert wach wird, ist das für solch ein kleines Geschöpf natürlich sehr schwer. Denn eigentlich möchte ein Baby einfach nur Nähe, Sicherheit und Geborgenheit.

Das sind Grundbedürfnisse eines Babys, Grundbedürfnisse eines jeden Kindes – aber eben auch die Grundbedürfnisse von Erwachsenen.

 

Vielleicht kennst Du das auch, das Gefühl, das Du nicht gerne die Kontrolle abgibst? Dass Du Dich nicht so gerne fallen lässt, beziehungsweise, dass Du das nur dann kannst, wenn Du Dich sicher und geborgen fühlst.

Und genau so geht es Deinem Baby beim Einschlafen. Denn Einschlafen bedeutet Kontrollverlust.

Wenn ein Baby noch nicht gelernt hat, und das auf eine liebevolle Art und Weise, alleine einzuschlafen und dass Mama und Papa trotzdem nach wie vor da und präsent sind, kann das isolierte Einschlafen sehr bedrohlich wirken. Denn immerhin fehlt in diesem Moment durch den drohenden Kontrollverlust die Sicherheit. Die Sicherheit durch die Nähe und Geborgenheit der Eltern.

 

Natürlich ist es nicht leicht und auch fast nicht möglich, seinem Baby 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche ohne Pause Nähe und Geborgenheit zu geben. Umso wichtiger, dass ein Baby lernt, alleine zu schlafen und auch alleine einzuschlafen. Das aber sollte unter Beachtung und Achtung seines Grundbedürfnisses nach Nähe und Geborgenheit passieren.

 

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie sehr es an den Nerven zerrt, wenn das eigene Kind einfach nicht ins Bett und nicht in seinem Bett einschlafen will. Wenn das Kind nicht alleine zur Ruhe finden kann und das abendliche Zubettgehen zu einer Zerreißprobe wird. Vielleicht aber hilft es Dir schon ein wenig zu wissen und zu verstehen, warum Dein Kind sich so verhält.

Babys sind noch so klein, sie machen eigentlich nichts, weil sie Dich ärgern wollen. Deinem Baby fällt das isolierte Einschlafen einfach schwer, weil es ein angeborenes Grundbedürfnis nach Nähe, Schutz und Geborgenheit hat.

 

Die Aufgabe der Eltern sollte und muss es sein, das eigene Baby auf eine liebevolle Art und Weise zu begleiten und gemeinsam daran zu arbeiten, dass es im Laufe der Zeit mit dem Einschlafen im eigenen Bett – und ohne Mama und Papa – klappt.

Das Ganze aber ist ein Entwicklungsprozess und sollte möglichst verständnisvoll und liebevoll gestaltet werden. Auch wenn es einige Babys und Kinder, gibt die von Beginn an ohne Probleme alleine und in ihrem eigenen Zimmer schlafen, so ist es vollkommen okay und normal, dass sich viele andere Kinder damit schwer tun. Jedes Kind ist anders und einzigartig, und bestimmt hast Du hier nichts falsch gemacht, nur weil es Deinem Baby einfach nicht sofort gelingt.

Wichtig ist, dass ihr gemeinsam und als Familie daran arbeitet und dass Du Deinen kleinen Schatz sicher und liebevoll zum Ziel geleitest.

 

Ich weiß aus eigener Erkenntnis, das Ganze kann sehr anstrengend und langwierig sein. Aber ich kann Dir auch sagen, Du wirst das schaffen – Ihr werdet das schaffen! Die Mühe wird sich lohnen, und schon bald wird auch Dein Baby alleine einschlafen können.

Dennoch solltest Du nie das Grundbedürfnis nach Nähe außer Acht lassen. Selbst wenn Dein Kind später mal 6, 8 oder 10 Jahre alt ist, wird es dieses noch haben, so, wie auch Du als Erwachsener dieses Begehren noch hast.

Aber Dein Kind wird lernen, dass es sich Deiner sicher sein kann, auch wenn Du im Zimmer nebenan bist oder schläfst.

Ziel dieses Ratgebers soll es sein, Dir Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Du genau das erreichen kannst.

 

Einfach mal schreien lassen – nein danke!

Es gibt viele Ratgeber rund um das Thema Babyschlaf und auch zu der Frage „Wie lernt mein Baby, alleine einzuschlafen“.

Auch ich bin Mutter eines kleinen Sohnes, und auch ich habe sehr viel über das Thema gelesen. Als mein Sohn noch ein Baby war, ist er am Liebsten auf dem Arm seiner Eltern oder im Kinderwagen eingeschlafen.

Lange fiel es mir und meinem Mann schwer, einen Weg zu finden, wie wir es schaffen konnten, dass unser Sohn alleine und in seinem Bett einschlief.

Wochenlang schlief er bei uns im Elternschlafzimmer oder zum Mittagsschlaf im Wohnzimmer, und immer war jemand bei ihm. Auf Dauer keine Lösung und kein Zustand. Also habe ich mich viel informiert und belesen, um eine für uns richtige und passende Methode zu finden.

 

Auf dem Markt und im Netz tummeln sich viele Bücher und Ratgeber, die sich mit der Methode „Einfach mal schreien lassen“ beschäftigen.

Einfach erklärt geht es hier meist darum, das Baby allein in sein Bett zu legen und es als Eltern durchzustehen, wenn das Baby schreit und es vorerst nicht in den Schlaf findet.

Je nach Ratgeber und genauer Methode variieren hier die Zeiträume und die genauen Vorgehensweisen.

 

Für mich hörte sich diese Methode von Anfang an falsch an. Wie ich bereits zu Beginn erwähnte, bin ich der Meinung, jedes Kind und jede Familie ist individuell und muss stets ihren eigenen Weg finden und gehen. Und so wie es bei einer Familie gut klappt und funktioniert, ist es meist in Ordnung.

Für mich aber war diese Methode der falsche Weg. Einfach, weil ich um das Grundbedürfnis meines Kindes wusste, um das Bedürfnis nach Nähe, Sicherheit und Geborgenheit.

Ich bin keine Mutter, die beim ersten kleinen „Jammern“ sofort zum Kind läuft und es hochnimmt, aber mein Kind minutenlang schreien lassen, weil es sich alleine fühlt und meine Nähe braucht, nein, das fühlt sich für mich falsch an.

 

Diese Methode möchte daher nicht empfehlen und vertiefen. Für mich war es stets wichtig, bei meinem Kind zu sein und es zu begleiten, Schritt für Schritt, bis es sich sicher genug gefühlt und alleine schlafen konnte.

Mein Ziel ist es gar nicht, eine bestimmte Methode zu verschimpfen oder für falsch abzustempeln. Aber wenn ich schon auf die Grundbedürfnisse eines Babys eingehe, um Dir zu erklären, warum das isolierte Einschlafen Deinem Baby so schwer fällt, dann muss ich einfach sagen, dass diese Theorie mit dem „Schreien lassen“ einfach nicht passt.

Ich habe viel gelesen und aus Gesprächen mit anderen Eltern erfahren dürfen, dass es viele sinnvolle Methoden gibt. Jeder sollte daher individuell für sich entscheiden, welcher Weg passend ist, welche Methode die richtige ist.

Alles, was ich als Mutter tun kann, ist meine Erfahrungen und meine Meinungen weiterzugeben, und einfach zu berichten und zu erzählen, was mir, uns und unserem Baby geholfen hat, alleine in den wohlverdienten Schlaf zu finden.

 

Die ersten Monate – Elternschlafzimmer oder Kinderzimmer?

Vielleicht hast Du Dich schon mit der Frage beschäftigt, ob das eigene Baby lieber im Elternschlafzimmer oder im eigenen Kinderzimmer schlafen sollte?

Gleichwohl kenne ich diese Frage, und ich weiß, viele Eltern sind hier unsicher und suchen nach Tipps, Richtwerten und Erfahrungen.

Für beide Varianten gibt es Befürworter und natürlich auch Gegner. In diesem Ratgeber möchte ich Dir ans Herz legen, Dein Baby die ersten Monate mit im Elternschlafzimmer schlafen zu lassen. Warum? Die Gründe und Vorteile sprechen für sich:

 

  1. In den ersten Wochen und Monaten werden Babys nachts häufig wach, wollen gestillt werden beziehungsweise mit der Flasche gefüttert werden; müssen gewickelt und getröstet werden.
    Für die Eltern ist das natürlich leichter und mit weniger Aufwand verbunden, wenn das Baby direkt neben dem eigenen Bett in einem Beistellbett oder einer Wiege schlummert.

 

  1. Babys haben ein erhöhtes Bedürfnis nach Nähe und Geborgenheit.
    Wenn Dein Baby mit im Elternschlafzimmer schläft, spürt es die Nähe von Mama und Papa, hört Atem- und Schlafgeräusche und fühlt sich sicherer und geborgener. Du kannst schneller bei Deinem Kind sein, es schneller trösten und ihm jederzeit einfach mal Deine Hand reichen oder auflegen, was eine sehr positive Wirkung auf Dein Baby hat.

 

  1. Leider ist der plötzliche Kindstod noch immer ein wichtiges Thema.
    Wenn Dein Baby neben Dir schläft, kannst Du eventuelle gesundheitliche Probleme schneller mitbekommen und somit auch prompt reagieren.

Das Schlafen im Elternschlafzimmer kann natürlich nicht zu 100% den plötzlichen Kindstod verhindern, aber das Risiko kann minimiert werden.

 

Viele Experten raten aus den oben genannten Gründen ebenfalls dazu, Babys in den ersten Lebensmonaten im Elternschlafzimmer schlafen zu lassen.

Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass das in jedem Fall sehr gut und sinnvoll ist. Und natürlich sehr schön, denn gibt es etwas Schöneres den kleinen Schatz immer ganz nah bei sich zu haben? Nein, natürlich nicht!

Schrei-Baby.

Hilfe, ich habe ein Schrei-Baby!

Ab wann ist ein Baby ein Schrei-Baby?

Für die Definition des Schrei-Babys gibt es eine so genannte wissenschaftlich gefundene Dreier-Regel (rule of threes): Ein Baby muss demnach drei Wochen lang an mindestens drei Tagen in der Woche über drei Stunden lang schreien. Dazu kommen noch die Schrei-Attacken die sich nicht bändigen oder beenden lassen: Nichts hilft wirklich, und das Baby schreit anhaltend durch, kriegt sich gar nicht mehr ein und verschluckt sich dabei auch noch, wird puterrot im Gesicht vor lauter Schreien. Alle Ihre Bemühungen bringen nichts. Ihr Kind schreit einfach – für Sie grundlos – weiter.
Ab diesem Zeitpunkt haben die gestressten Eltern einen echten Schreihals. Dabei wissen die Wenigsten, dass das Schreien bei einem Baby erstmal zum ganz normalen Alltag gehört. Denn wie soll es sich auch sonst artikulieren, wenn die Windeln voll sind, sie Hunger haben oder ihnen ein Bäuerchen quer liegt. Manchmal suchen sie mit Schreien auch nur einfach die Zuwendung der Mutter, körperliche Wärme und wohliges Streicheln. Sie liegen ja die ganze Zeit nur in ihrem Bettchen, während wir Erwachsene mit allen möglichen Dingen beschäftigt sind. Oder etwas unternehmen, aufrecht gehen, Kochen oder uns in der Badewanne erholen.
Letztendlich beurteilen einige Mediziner das exzessive Schreien auch medizinisch als „Krankheitswert“ – je nach subjektiv erlebter Belastung des Babys und der Eltern. Danach ergreift man dann auch eine entsprechende Therapie.
Die moderne Medizin ist allerdings heutzutage weit weg davon, das Schrei-Baby als Krankheit zu definieren. Überwiegend wird jetzt davon gesprochen, dass es sich bei Schrei-Babys um ein Beziehungsproblem Kind-Eltern handelt (mit der medizinischen Einordnung als Anpassungsstörung: F 43.2 im international verbindlichen medizinischen Klassifizierungssystem ICD-10).
Man muss sich das einmal plastisch vorstellen: Junge Eltern bekommen zum ersten Mal ein Kind. Sie wissen oft nicht, wie sie damit umgehen sollen, machen einiges falsch und sind schlichtweg erstmal überfordert. Irgendwann sind sie auch genervt, und das überträgt sich aufs Kind. Das kleine Würmchen merkt das – und schreit dagegen an. Dann setzt sich ein quälender Kreislauf in Gang. Das Kind schreit, verschluckt sich, pumpt dadurch Luft in seinen Bauch und bekommt dazu auch noch Blähungen. Gepaart mit vielleicht falscher Ernährung kommt es hier zu einem sich potenzierenden negativen Kreislauf. Es muss nicht immer so sein. Aber die überwiegende Zahl medizinischer Studien und Beobachtungen deutet auf diesen Weg stark hin. Insofern ist der Begriff der Dreimonats-Kolik mit Vorsicht zu sehen, weil in der Folge der 1954 gestarteten Untersuchungen ganz andere Beobachtungen gemacht wurden. Einige Mediziner sprechen gar bei der Drei-Monats-Kolik von einer Fehlinterpretation. Sie ist auch heute nicht in der international gültigen medizinischen ICD-Klassifikation, nach der alle Krankheitsbilder einzusortieren sind, zu finden. Sie mag manchmal auch heute noch gelten. Doch die Ursachen fürs Schrei-Baby sind vielschichtiger. Jeder Fall muss individuell untersucht und behandelt werden.
Heute definiert insbesondere die deutsche Kinder- und Jugendpsychiatrie das exzessive Schreien als ein Leitsymptom der Regulationsstörung im Säuglingsalter: eine für das Alter und den Entwicklungsgrad des Säuglings außergewöhnliche Schwierigkeit, sein Verhalten in gleich mehreren Bereichen entsprechend zu lösen: Schlafen, Hunger, Füttern, Windeln wechseln, Bauchschmerzen, Zuneigung, Trost, angenehmes Liegen, Wahrnehmung der Umgebung und so weiter.

 

Wie entwickelt sich Baby-Geschrei?

Schrei-Babys leiden an dauerhaften, unstillbaren Unruhe- und Schreiattacken. Sie kommen wie aus heiterem Himmel ohne einen ersichtlichen Grund. Alle bisherigen Beobachtungen ergaben, dass ein solches exzessives Schreien meist um die zweite Lebenswoche herum beginnt. In der Regel hört das etwa nach drei bis vier Monaten wieder auf.
Das anfallsartige Schreien der Babys wechselt sich dabei mit Unruhe ab. Bis zur sechsten Lebenswoche nehmen Heftigkeit und Häufigkeit zu. Meist legt sich das dann wieder bis zum dritten Lebensmonat. Doch vier Prozent aller betroffenen Babys schreien bis zum sechsten Monat weiter, selten sogar noch länger.
Das Schreien selbst äußert sich in unstillbaren, rhythmischen Schrei-Attacken ohne erkennbaren Grund. Man sagt im Volksmund: Die Kinder kriegen sich nicht mehr ein. Sie schreien unbändig weiter und ringen dabei nach Luft. Sie reagieren auf nichts mehr. Im Gegenteil: Sie schreien dann eher noch heftiger.
Ein weiteres Merkmal des Schreiens ist: Es tritt häufiger am Abend auf. Grund dafür ist eine Überreizung des Säuglings gegen Abend, weil bei kurzen Schlafphasen (etwa weniger als 30 Minuten) über den Tag verteilt gegen Abend eine Übermüdung des Säuglings mit Überreizung auftritt.

 

Ein Kind schreit und das andere nicht – warum?

Es ist schon verrückt. Das eine Baby schreit sich die Seele aus dem Leib, und der andere Säugling ist so pflegeleicht, dass es schon unheimlich wirkt. Es ist fast so ungerecht verteilt wie beim Essen. Der eine muss streng haushalten, um sich keinen Rettungsring anzufressen. Ein anderer kann ständig über die Stränge schlagen und nimmt trotzdem keinen Gramm zu (obwohl er es gerne möchte!). Woran liegt das? Was sind die Ursachen des Schreiens?

Dabei ist das gar nicht mal so selten, wie wir in der Einleitung bereits beschrieben haben. Und es muss auch nicht unbedingt negativ sein sowie Spätfolgen in der Entwicklung nach sich ziehen.

 

Konkrete Ursachen

Wir haben bereits von den Theorien der Drei-Monats-Koliken gehört und dabei festgestellt, dass es eine Variante von vielen sein kann. Aber abgesichert ist das auch nicht. Der kleine Schreihals kann ja nicht sagen, wo der Schuh drückt. Allenfalls kann der Kinderarzt die Magen und Darmgegend nach Geräuschen abhorchen. Wenn es zu sehr blubbert, kann das Baby unter Blähungen leiden.
Die Forschung auf diesem Gebiet ist leider bis heute noch nicht zu einem klaren Ergebnis darüber gekommen, was die Ursache des Schreiens ist – oder sind es doch mehrere? Aber warum schreien dann alle diese Babys etwa drei Monate lang oder gar länger? Manche vermuten, was aber nicht bewiesen ist, dass es sich um Koliken
(Magen-/Darmkrämpfe) handelt. Aber man mag nicht das drei Monate anhaltende Schreien immer nur auf Blähungen im Magen-/Darm-Trakt zurückführen. Die Ursachen des Schreiens im Baby-Alter haben jedoch gleich mehrere Gründe. Keine davon ist jedoch – leider – allgemein akzeptiert.
Ursache kann demnach auch eine gestörte Beziehung Eltern/Kind sein, etwa dann, wenn die jungen Eltern überfordert und müde sind. Die Gereiztheit überträgt sich aufs Kind. Man spürt es förmlich knistern. Babys spüren das schon im Mutterleib, wenn etwas nicht stimmt und die Schwangere Probleme wälzt. Umso deutlicher merkt es der Säugling, wenn die Jungeltern nicht harmonieren.
Denn man hat vielfach beobachtet, dass das Schreien eines Babys letztendlich auch die Kommunikation der Eltern mit ihrem Kind zunehmend stört beziehungsweise sogar belastet. Vor allem die Mutter ist überfordert, ja manchmal verzweifelt und gereizt. Sie gibt beispielsweise dem Baby hektisch die Flasche, hat keine Geduld beim Säugen oder vergisst die Streicheleinheiten fürs Neugeborene. Und nicht jeder hat die guten Nerven, exzessives Schreien auch auszuhalten.
Wir sehen also, Schreien hat nicht unbedingt nur etwas mit dem Kind zu tun. Es ist ein interaktives Handeln mit Aktion und Reaktion zwischen Eltern und Kind. Natürlich sind die gestressten Eltern daran auch beteiligt. Es ist nicht nur Sache des Kindes oder allein bei ihm begründet.
Um hier gleich einen Lösungsansatz zu vermitteln, sei folgendes gesagt: Die Aufklärung der Eltern ist erstmal ungeheuer wichtig.
Deshalb sollten alle Kinderärzte und Entbindungskliniken sowie sonstige Beratungsstellen dies als Standardprogramm für junge Eltern automatisch mit in ihrem Programm haben. Heute weiß man gottlob um diese Zusammenhänge und kann darauf besser reagieren. Vielfach ist das auch schon Bestandteil der Schulungen vor der Geburt.
Als nächstes müssen Eltern darüber aufgeklärt werden, wie sie auf Schreien am besten reagieren – am günstigsten schon, bevor Schrei-Attacken beginnen. Eine verständnisvolle Eltern-Kind-Kommunikation kann auch trainiert werden. Sie wird in Schwangerschafts- und Geburtsvorbereitungskursen etwa in den Volkshochschulen vermittelt.
Natürlich kann das Schreien auch ganz andere Gründe haben: etwa echte Erkrankungen oder organische Veränderungen wie einen Herzfehler. Das Baby kann ernsthaft krank sein und Fehlfunktionen im Organismus wie Nierenschwäche haben, was man rein äußerlich nicht sieht. Deshalb muss ein Schrei-Baby gründlich untersucht werden. Geben Sie sich nicht voreilig mit oberflächlichen Diagnosen wie Dreimonats-Koliken zufrieden. Gehen Sie der Sache auf den Grund.

 

Die Anamnese zur Diagnose

Ein Arzt wird in der Regel auch eine so genannte Anamnese erstellen, also die Vorgeschichte ergründen. Was ist passiert? Wie hat sich das Schreien entwickelt? Welche Nahrung bekommt das Kind wann? In welchem Zusammenhang tritt die Attacke auf? Wie ist das Kind geboren worden? Was unternehmen die Eltern bei Schrei-Attacken? Im Zweifel sollten betroffene Eltern immer auch eine ärztliche Zweitmeinung einholen, etwa in einer Kinderklinik, die auf breitere Erfahrung mit solchen Problemen zurückgreifen kann.

 

Schrei-Ursache Misshandlung?

Und dann kommt leider noch eine weitere Möglichkeit hinzu: Ist das Kleinkind etwa misshandelt worden? Haben Eltern oder Elternteile überreagiert oder schlichtweg die Nerven verloren? Manchmal rasten gerade Ehemänner oder Freunde aus, die mit dem exzessiven Schreien überhaupt nicht zurechtkommen. Manchmal geschieht das auch hinter dem Rücken der Mutter. Deshalb prüfen Ärzte auch den Säugling rein äußerlich auf Verletzungsspuren, etwa auf Hämatome (Blutergüsse) oder andere Verletzungen wie Knochenbrüche. In solchen Fällen wird dann sofort das Jugendamt meist automatisch informiert. Häufige Ausrede: Das Baby ist vom Tisch gefallen oder hat sich irgendwie selbst verletzt. Wie dem auch sei: Verletzungen im Säuglingsalter sind ungewöhnlich und sollten hinterfragt werden.

 

Stress als Grund für Schreien?

Andere Theorien weisen Probleme im sozialen Umfeld als Ursache fürs Schreien eher zurück. Auch Beziehungsprobleme in der Partnerschaft nach der Geburt taugen demnach wenig, um als Grund fürs unstillbare Schreien herzuhalten. Exzessives Baby-Geschrei muss andere Ursachen haben.
Es gibt eine andere Theorie. Stress während der Schwangerschaft, seelische Belastungen der werdenden Mutter – etwa in Folge einer ungewollten Schwangerschaft – übertragen sich so nachhaltig aufs Kind, dass dieses nach der Geburt darauf mit Schrei-Attacken reagiert. Hier gibt es verschiedene Gründe: Beziehungsprobleme, finanzielle Sorgen, Stress mit der Organisation einer eigenen Wohnung, Job-Verlust, Ausbildungsabbruch – eine junge Schwangere ist oft enormen Konflikten ausgesetzt. Auch Probleme in der Partnerschaft infolge einer nicht geplanten Schwangerschaft sind Gründe. Manche junge Mutter steht hier vor reiner Existenzangst. Und dann ist es nur allzu normal, wenn sich das auch aufs Baby überträgt. Das Baby kann auch Ablehnungsgefühle entwickeln, etwa wenn es ungewollt war, die Mutter an Abtreibung gedacht hat oder das Baby gar zur Adoption freigegeben ist.

 

Schwierigkeiten bei der Geburt

Die Mutter hatte eine Sturzgeburt. Das Baby hatte ungewöhnliche lange im Geburtskanal kämpfen müssen – manchmal bis zu zwölf Stunden und mehr. Dabei ist es zur Unterversorgung und zum Sauerstoffmangel gekommen. Das Baby muss mit der Saugglocke oder der Zange geholt werden. Die Nabelschnur hat sich um den Hals des Ungeborenen gewickelt. Das Kind liegt in Steißlage. Die werdende Mutter musste Medikamente einnehmen.
Es handelte sich um eine Problemgeburt, weil die Mutter schon relativ alt war oder aus anderen Gründen. Die Wehen setzten zu früh ein und mussten mit Medikamenten gestoppt werden. Manche Mütter liegen einen erheblichen Teil ihrer Schwangerschaft im Krankenhausbett unter ärztlicher Kontrolle ab. Vielleicht war die Geburt eine so genannte „Invitro-Fertilisation“, also eine künstliche Befruchtung, bei der das entnommene Ei außerhalb des Mutterleibs befruchtet wurde, weil die Spermien des Mannes nicht beweglich genug waren. Dabei wird dann die außerhalb befruchtete Eizelle in die Gebärmutter eingelegt. Oder am Ende der Schwangerschaft war doch ein Not-Kaiserschnitt nötig. Die Plazenta (Mutterkuchen, der das Ungeborene versorgt) hat sich vorzeitig abgelöst. Die Hebamme musste ungewöhnliche feste auf den Bauch der Schwangeren drücken. Das Ungeborene war am Ende unterversorgt, die Herzfrequenz flachte ab, der Sauerstoffwert im Blut sank ab.
Es gibt vielfältige Gründe für eine Problemgeburt, die bei Babys später Schreien auslösen können – aber nicht zwangsläufig müssen.
So kann auch durch den Geburtsvorgang selbst eine leichte Schrägstellung der Wirbelsäule des Kindes verursacht werden. Das führt zu Schmerzen, auf die der Säugling mit Schrei-Attacken reagiert. Hier haben osteopathische Behandlungen (unten nähere Ausführungen zur Osteopathie) bisher gute Linderung gebracht.
Dann muss man sich einmal folgendes vor Augen halten: Das Ungeborene verlässt die Fruchtblase, in der es bisher quasi schwimmend herangewachsen ist, und wird nun vom Kreislauf der Mutter abgenabelt. Es erblickt das Licht der Welt und muss nun plötzlich selbst atmen. Es nimmt Umwelteinflüsse wahr. Plötzlich ist alles hell und nicht mehr dunkel. Das Baby hört Geräusche, liegt plötzlich auf einem Bettchen. Es muss die Reize aus dem Wechsel von Schlaf in Wachphasen verarbeiten. Der kindliche Organismus hat sich erstmal an die neuen Verhältnisse zu gewöhnen: Umwelteinflüsse, Ernährungsumstellung, Zuwendung. Das ist enormer Stress fürs Baby. Nicht jeder Säugling verarbeitet das ohne Schreien.

Die Ursache fürs Schreien kann ein Infekt oder eine Erkältung mit Fieber sein. Unwohlsein in der Lage des Bettchens oder nach Nahrungsaufnahme sind weitere Gründe. Manchmal schlucken Babys zu gierig und damit dann auch Luft in den Magen. Das sprichwörtliche „Bäuerchen“ nach dem Essen lässt auf sich warten. Deshalb nimmt man Säuglinge ja auch nach dem Essen auf den Arm und klopft leicht auf den Rücken, damit das Kind so besser aufstoßen kann. Aber Vorsicht: Manchmal kommt dabei das ganze Essen in einem Schwall wieder raus. Deshalb sollten Sie immer ein Tuch auf die Schulter legen, wo das Köpfchen des Säuglings liegt. Manchmal gefällt dem Baby das Bettchen nicht, ist die Unterlage zu hart oder zu weich oder sind die Windeln einfach voll. Dann meldet es sich mit Schreien.
Manchmal ist es auch nur der Schrei nach Zuneigung, nach körperlicher Nähe und Wärme. Die vielen neuen Einflüsse, die auf das Kleinkind nun einwirken, machen unsicher und nervös. Sie bringen einen so kleinen Wurm schon mal aus der Fassung. Babys schreien dann nach Ruhe und Geborgenheit. Selbst wir Erwachsene reagieren ja manchmal unsicher bis gereizt auf Neues. Ein Baby schläft ja nicht nur 24 Stunden, sondern will auch beschäftigt werden und seine Umgebung erkunden. Es will genauso sehen wie wir auch und nicht nur im Kinderwagen liegen. Es hat Ärmchen und Beinchen, die es bewegen will.
Schließlich kann auch der Lebenswandel der werdenden Mutter während der Schwangerschaft eine Rolle spielen. Rauchen, übermäßiger Alkohol oder Drogen wirken sich auch auf die Entwicklung eines Embryos aus und können Spätfolgen etwa in einer Unterentwicklung haben bis hin zu Schrei-Attacken.

 

Positive Folgen von Schreien

Übrigens: Das unaufhörliche Schreien eines Babys muss nicht nur negativ gesehen werden. Ganz im Gegenteil: Schrei-Babys gelten im späteren Leben durchaus als durchsetzungsstark und entwickeln manchmal eine stabile Persönlichkeit.

 

Was ist ADHS?

Aber auch das Gegenteil ist möglich. Auch Säuglinge können schon vom ADHS-Syndrom, dem Aufmerksamkeitsdefizit beziehungsweise der Hyperaktivitätsstörung betroffen sein. Es handelt sich um eine psychische Störung. Betroffene haben Probleme mit der Aufmerksamkeit, reagieren impulsiv und hyperaktiv.

Jungen sind davon häufiger betroffen. Bei Säuglingen macht sich das dadurch bemerkbar, dass sie fast ununterbrochen in Bewegung sind. Sie sind reizbar und schreckhaft, werden schnell wütend. Dazu kommt dann eben noch übermäßiges und anhaltendes Schreien. Beobachtet hat man, dass solche Babys auf Blickkontakte nicht reagieren wie andere. Auch nicht auf Berührungen. Sie haben häufig Koordinations- und Schlafstörungen. Letztendlich können sie auch in ihrer Entwicklung zurückbleiben.

Beispiele: Sie lernen später zu laufen, können sich später nicht selbst anziehen oder ihre Schnürsenkel zubinden. Im Kindesalter setzt sich das dann fort. Sie haben eine geringe Frustrationsgrenze und reagieren schnell mit Wutausbrüchen. Ihre motorische Unruhe erhöht sich, sie wirken rastlos und sind offen für Reize, also suchen weniger die Ruhe, vielmehr die Reizüberflutung – ständig Action. Das kann sich bis zum Ende der Kindergartenzeit hin zu mangelnder Akzeptanz von Regeln und Anforderungen entwickeln. Solche Kinder haben ein vermindertes Erfahrungslernen, dafür aber mehr Impulsivität. Sie können sich schließlich nur schwer in ihrem sozialen Umfeld integrieren.